Bockhorn Drei Anträge des Ratsherren Wolfgang Janssen standen am Donnerstagabend auf der Tagesordnung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde Bockhorn. Es war wohl die letzte Bauausschuss-Sitzung, an der Wolfgang Janssen als Mitglied teilgenommen hat, denn der Ratsherr hatte bei der Kommunalwahl im September nicht wieder kandidiert und scheidet aus dem Rat aus. Von den vielen Anträgen, die er in seiner Zeit als Ratsherr gestellt hat, waren drei noch unbearbeitet – bis der Ausschuss am Donnerstag die letzten Anträge von Wolfgang Janssen behandelte.

Der Übergang zwischen Rathaus und Combi-Markt könnte aus Sicht von Wolfgang Janssen anders gestaltet werden. Den Antrag hat er 2014 eingereicht. Bürgermeister Andreas Meinen erklärt: „Sehr viel übergeordnete Planung, die viel Arbeitszeit bindet, und darüber hinaus viele Anfragen von bauwilligen Bürgern, die Beratung haben wollen, haben dazu geführt, dass die Anträge nicht so zeitnah bearbeiten werden konnten, wie wir uns das wünschen würden.“

Haushaltsmittel für eine Umgestaltung des Übergangs stünden nicht zur Verfügung, das stand schon in der Vorlage zur Beratung. Es gibt also kein Geld dafür, und weil die Verwaltung nicht vorhersehen könne, wie die Ausschussmitglieder über den Vorschlag zur Umgestaltung denken, habe die Verwaltung auch im Vorfeld der Sitzung keine Informationen bei Genehmigungsbehörden darüber eingeholt, was an baulichen Veränderungen möglich wäre. Die Ausschussmitglieder plädierten am Donnerstag einstimmig dafür, Anträge wie diesen in ein Verkehrskonzept einzubringen – das es allerdings noch nicht gibt. Auf den Wunsch von Harald Duttke (FDP) erhielt die Verwaltung außerdem den Auftrag, zu prüfen, ob ein Zebrastreifen in dem Bereich möglich wäre.

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In einem weiteren Antrag wünschte Wolfgang Janssen den Ausbau und Neubau des Übergangs über die Kreisstraße am Neubaugebiet „Am Urwald“. Das Baugebiet gibt es seit 15 Jahren, eine „vernünftige fußläufige Anbindung“ gibt es aber nach Meinung von Wolfgang Janssen noch nicht. Eine solche Anbindung müsse Teil eines Verkehrskonzeptes werden, sagte Dirk Ihmels (CDU). Harald Duttke (FDP) und Hartmut Kaempfe (UWG) sagten, sie hielten den Bereich an der geraden Straße für übersichtlich. Ein Übergang könne im Rahmen eines Verkehrskonzeptes entwickelt und umgesetzt werden, wenn das Baugebiet erst einmal ausreichend erschlossen ist. Darauf einigten sich die Ausschussmitglieder.

Der dritte Antrag befasste sich mit der Umgestaltung des Ortseingangs Bockhorn an der Bundesstraße: Es sollten ein Hinweisschild auf die Sehenswürdigkeiten der Gemeinde und eine Schutzhütte aufgestellt werden, außerdem sollte der Fahrradweg verlegt werden. Die Politiker stimmten in allen drei Punkten dagegen.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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