SCHORTENS Erstmalig werden am Mittwoch, 5. Mai, vor dem Bürgerhaus in Schortens 120 Soldaten des in Upjever stationierten Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“ zu ihrem Auslandseinsatz in Afghanistan öffentlich verabschiedet.

Die Soldaten sind das Folgekontingent für den ISAF-Einsatz in Nordafghanistan. Unter der Führung von Major Dietmar Geib, stellvertretender Kommandeur des III. Objektschutzregiments, wird das Kontingent von Mai bis September das Camp Marmal und den Flugplatz in Mazar-e Sharif schützen.

Die öffentliche Verabschiedung vor dem Bürgerhaus wurde von der Partei die Linke in Schortens scharf kritisiert. Auch die Grünen gingen seinerzeit in der Ratssitzung zu dem Beschlussvorschlag auf Distanz. Besondere Brisanz erhält der Verabschiedungsappell zu dem politisch stark umstrittenen Auslandseinsatz der Bundeswehr durch die seit Ostern ums Leben gekommenen sieben deutschen Soldaten.

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Der feierliche militärische Appell beginnt am 5. Mai unter Teilnahme verschiedener Abordnungen, Familienangehöriger des neuen Kontingents und einer Vielzahl von Vertretern des öffentlichen Lebens aus der Region.

Erste Gedanken, dieses militärische Zeremoniell nicht wie gewohnt hinter den Kasernentoren in Upjever stattfinden zu lassen, sondern öffentlich in der Stadt Schortens zu zelebrieren, hegten Oberst Karl-Heinz Kubiak, Kommandeur des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“, und Schortens’ Bürgermeister Gerhard Böhling bereits im vorigen Jahr.

Anfang 2010 konkretisiert und im März mit großer Mehrheit durch den Rat beschieden, will die Stadt Schortens als Standortkommune mit diesem vorerst einmaligen Appell die Verbundenheit zu ihren Soldaten deutlich machen. Der Rat hatte seinerzeit klar gestellt, dass er den öffentlichen militärischen Appell nicht als Aussage für oder gegen den Bundeswehr-Einsatz verstanden wissen, sondern lediglich die hier stationierten Soldaten respektvoll in ihren lebensgefährlichen Einsatz verabschieden wolle.

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