BOCKHORN Die Kommunalwahlen 2011 haben bereits am Dienstagabend ihre Schatten in die Jahreshauptversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Bockhorn geworfen. Der Vorsitzende Harald Martens eröffnete die Sitzung im „Hotel Hornbüssel“ mit dem Appell: „Wir brauchen Kandidaten, die sich im Bockhorner Rat für unabhängige Politik ohne Parteizwänge einsetzen wollen.“ Viele Bürger hätten sich aus Ärger von der Politik abgewandt: „Ihnen bieten wir eine unabhängige politische Heimat an. Daran wollen wir arbeiten.“ Gezielt sprach Martens Frauen an, sich an die UWG zu wenden.

Anschließend wurde eine Wahlkampf-Kommission gewählt mit Martens, Heinz Harms, Horst Kamps, Uwe Hoppenheit, Herma Straten und vor allem mit Olaf Nack, der an diesem Abend auch die vakante Stelle des zweiten Vorsitzenden der UWG Bockhorn einnehmen konnte und das mit einem politischen Äußerung verband: „Wir müssen die soziale Komponente stärken. Darum ist es gut, dass die Gemeinde Bockhorn ihre freiwilligen Leistungen aufrecht erhält.“

In seinem Jahresrückblick erinnerte Martens an die Besichtigung der Ford-Werke in Köln und den Besuch in Berlin auf Einladung des damaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer. In seiner Funktion als UWG-Fraktionssprecher im Bockhorner Rat wies Martens auf ständig steigende Aufgaben bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen hin. „Trotzdem konnten wir etliche Vorhaben umsetzen, mit Hilfe des Konjunkturpakets II, das dank der guten Arbeit der Verwaltung schnell umgesetzt wurde.“

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Hartmut Kaempfe, für die UWG im Kreistag, kritisierte die Schwemme von Anträgen kleinerer Parteien wie BfB: „Die Beschäftigung damit kostet uns viel Zeit, obwohl sie meist nichts bringen. Dabei haben wir Wichtigeres zu tun.“ Auf Nachfrage von Alfred Bakermann berichtete Kaempfe, dass auch in der Gemeinde Bockhorn bald alle Bürger mit blauen Altpapiertonnen ausgerüstet sein werden: „Erst dann werden die Sammelcontainer abgeschafft.“

Für den Festausschuss wies Renate Kamps auf die Neujahrsempfänge – „die kommen sehr gut an“ – und die Visite in einem Bronzezeithaus hin. Martens konnte langjährige Mitglieder auszeichnen. Seit 30 Jahren ist Eduard Arndt dabei, seit 25 Jahren Hans Wortmeyer. Die Ehrung für Werner Wittje, ebenfalls für 25 Jahre Treue zur UWG, wird nachgeholt.

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