VAREL VAREL - Die Transformation der Bundeswehr bringe Änderungen in allen Bereichen, auch in der Reservistenarbeit und verlange „von allen Beteiligten ein Menge“, sagte Kapitän zur See Wolfgang Bruns, Kommandeur des Verteidigungsbezirks 24. Bruns informierte beim Neujahrsempfang der Kreisgruppe Wilhelmshaven im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr im Vareler Offizierheim über geplante Änderungen in der Reservistenarbeit.

Pro Bundesland würden anstelle der Verteidungsbezirkskommandos so genannte Landeskommandos treten, auf Kreisebene seien Kreiskommandos geplant. Die Landeskommandos sollten am Sitz der Landesregierung gebildet werden und im Katastrophenfall das Bindeglied zur jeweiligen Landesregierung sein. Erste Erfahrungen über die Arbeit der Kreiskommandos in Schleswig-Holstein seien durchaus positiv, berichtete Käpitän Bruns. Dass die Verteidungsbezirkskommandos aufgelöst würden, „ist eigentlich logisch“. Der Heimatschutz sei nach dem Fall des Eisernen Vorhangs vor mehr als 15 Jahren überflüssig. Deswegen würden auch die (in Friedenszeiten inaktiven) Heimatschutzbataillone aufgelöst und deren Material abgegeben. Es sei wirtschaftlich nicht zu vertreten, Material für ohnehin nicht benötigte Einheiten vorzuhalten. Ungewiss sei allerdings, „wo es mit den Reservisten hingeht“. In einigen Monaten würde man jedoch Klarheit haben, sagte Kapitän Bruns.

Als militärisch sinnvoll bezeichnete Bruns die Zusammenlegung der Fallschirmjägereinheiten in Seedorf, so bedauerlich es für den Standort sei. Zuvor hatte Kreisgruppenvorsitzender Major d.R. Thomas Bünting (Edewecht) die Gäste begrüßt, darunter die SPD-Landtagsabgeordnete Sigrid Rakow, den stellvertretenden Vareler Bürgermeister Raimund Recksiedler, JaboG- 38-Kommodore Oberst Axel Pohlmann sowie die Leiter der Standortverwaltungen Oldenburg und Wilhelmshaven, Hans-Joachim Böhlke und Günter Post. Bezirksorganisationsleiter Harm Schröder kritisierte die Entscheidung, Reservisten des Tauglichkeitsgrads 3 nicht mehr einzuziehen.

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