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UPJEVER Mit einem feierlichen Appell hat das Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ am Donnerstag in Upjever den Kommandowechsel vollzogen: Vor zahlreichen Gästen aus Politik und Kommunalverwaltungen Frieslands sowie Bundeswehr wurde Oberst Karl-Heinz Kubiak als Kommandeur verabschiedet.

„Heute gilt es festzustellen, dass Sie, Oberst Kubiak, dieses einzigartige Regiment aufgebaut, geformt und mit Ihren Soldaten alle an den Verband gestellten Aufgaben mit Bravour gemeistert haben. Vor uns steht ein uneingeschränkt einsatzfähiger Verband.“ Lobende Worte fand Brigadegeneral Dieter Dammjacob, stellvertretender Kommandeur der 4. Luftwaffendivision in Aurich, für den scheidenden Kommandeur.

Abschied aus Upjever

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Die Kommandoübergabe war für Kubiak Schlusspunkt seines fast viereinhalbjährigen Einsatzes auf dem Fliegerhorst Upjever. Aufbau eines völlig neuen Regiments, ständiger Einsatz seiner Soldaten in Afghanistan, Vor- und Nachbereitung der Einsätze waren nur einige der Schwerpunkte seiner Arbeit im Regiment. Mit 2200 Soldaten, die in den vergangenen Jahren im Wechsel in den Norden Afghanistans geschickt wurden, sind die Objektschützer der Verband in der Luftwaffe, der die meisten Kräfte dorthin entsandt hat. Gleichzeitig, darauf wies Dammjacob hin, habe es trotz gefährlicher Einsätze keine Opfer aus dem Regiment gegeben.

Mit einer persönlichen Bilanz seiner Dienstzeit verabschiedete sich Kubiak von seinen Soldaten. Erste Priorität habe immer der Einsatzauftrag des Regiments mit Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung gehabt. Basis für die erfolgreichen Einsätze sei die gemeinsame Anstrengung, die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft aller Soldaten des Regiments. Das habe die bisherige Entwicklung des Regiments gekennzeichnet.

Gleichzeitig habe das Regiment sich nicht nur bei den anderen Teilstreitkräften hohe Reputation erworben, sondern werde auch von internationalen Kräften hoch geschätzt. So arbeite man in Afghanistan mit Soldaten aus Kroatien, der Mongolei, Armenien und in letzter Zeit auch der USA intensiv zusammen.

Weiterer Aspekt seiner Bilanz war die Einbindung der Objektschützer in ihre Heimatgemeinden: „Die große emotionale Anteilnahme in den Gemeinden unserer Standorte stärkt unser Engagement. Sie beweist, dass unser Einsatz ‚öffentliche Sache‘ ?ist, nämlich ‚Res Publika‘“. Zum „Präsentiermarsch“, den das Marinemusikkorps Nordsee spielte, schritt Kubiak ein letztes Mal die Abordnungen aller vier Bataillone des Regiments sowie die Ehrenformation ab.

Neuer Kommandeur des Regiments ist Oberst im Generalstab Harald Schulz. Der im Jahr 1961 in Goch (Nordrhein-Westfalen) geborene Schulz war seit 2004 in verschiedenen Verwendungen im Luftwaffenamt in Köln und im Verteidigungsministerium in Bonn eingesetzt.

Vom 2. März bis zum 19. September dieses Jahres war er bei den internationalen Streitkräften im Sudan im Einsatz.

Wunsch: Friedliche Jahre

Für Oberst Schulz wird neben der Koordinierung der Einsätze – darauf wies Brigadegeneral Dammjacob hin – in einer Zeit angespannter Haushaltslage die Wahrung der Kontinuität des Verbands und die „damit verbundene Diskussion um die Zukunft der Bundeswehr in schwieriger Zeit“ weiterer Arbeitsschwerpunkt sein.

Er wünsche sich ein paar friedliche Jahre in Upjever, sagte Schulz zu seiner neuen Aufgabe.

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