Sande Über ein „volles Haus“ freute sich am Sonnabend die Sander Koordinatorin im Bündnis für Familien und Gleichstellungsbeauftragte Manuela Mohr. Mit einem Team aus aktuellen und ehemaligen Ratsfrauen und aus dem Bündnis hatte sie zum mittlerweile siebten Frauenfrühstück ins Rathaus eingeladen, Anlass war der internationale Weltfrauentag.

Die Karten waren im Nu verkauft, mehr als 100 Frauen ließen sich das Frühstück schmecken. Gemeinsam mit Ingrid Berthold, Ruth Bohlke, Isabel Bruns, Petra Ducci, Mirela Krüger und Annika Ramke hatte Manuela Mohr das Büfett vorbereitet. In ihrer Begrüßung ging Mohr vor allem auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft ein. Nicht nur im Berufsleben, auch im Ehrenamt gebe es immer noch keine echte Gleichberechtigung. Dabei stünden Frauen aber auch oft freiwillig nicht in der ersten Reihe.

Gleichwohl gab Mohr zu bedenken, dass Männer oft den „Ruhm“ der ersten Reihe genössen, „wenn wir aber ehrlich sind, würde meist ohne die vielen Frauen in der zweiten bis zehnten Reihe gar nichts laufen“, so Mohr.

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Sie appellierte, dem Ehrenamt – auch in den zweiten und dritten Reihen – mehr Aufmerksamkeit und Respekt zu widmen. Mohr warb für die Betätigung im Ehrenamt. Man finde hier zwar nicht immer nur ungeteilte Zustimmung sondern müsse auch viel Kritik einstecken, dennoch schenke das Ehrenamt viel Befriedigung und Erfüllung.

Weiterhin sprach Mohr die Frauen in der Politik an. Sie appellierte an alle Generationen, sich 2016 für die Kommunalwahlen aufstellen zu lassen. „Frauen im Rat sorgen dafür, dass Politik familienfreundlicher wird“, so die Gleichstellungsbeauftragte.

Im Anschluss trug Marlene Stamerjohanns selbst verfasste Texte vor. Die 78-jährige Poetry-Slamerin aus Wilhelmshaven beeindruckte mit flotten und kritischen Tönen.

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