Jever Für 70-jährige Mitgliedschaft im Ortsverein Jever der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist Inge Eden ausgezeichnet worden. Dr. Lothar Knippert, Stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbands Weser-Ems, Jevers Awo-Vorsitzende Roswita Niemeyer und Awo-Kreisvorsitzender Jürgen Harms überreichten der 97-Jährigen jetzt Urkunde und Anstecknadel.

Nach der Machtergreifung der Nazis 1933 wurde die Awo aufgelöst und verboten – und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder neu gegründet. Der Ortsverein Jever besteht schon seit 1945. Inge Eden, die 1946 beitrat, ist somit ein „Fast-Gründungsmitglied“. Der Ortsverein gehört dem Kreisverband Wilhelmshaven-Friesland an.

Geboren ist Inge Eden in Fedderwarden, seit 1939 lebt sie aber in Jever. „Obwohl sie fünf Kinder großgezogen hat und somit schon viel zu tun hatte, ist sie in den Ortsverein eingetreten“, hob Knippert besonders hervor. „Sie und andere Frauen haben damals starke Schultern gezeigt.“ Und das solle schließlich ausreichend gewürdigt werden. „Die Anstecknadel wurde extra für Sie in Berlin angefertigt“, sagte Niemeyer lächelnd.

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Gemeinsam mit ihren Kindern und Gästen blickte Inge Eden auf die vergangenen 70 Jahre zurück.

„Schon immer war unsere Mutter am aktuellen Geschehen beteiligt und hat sich sehr für die Politik interessiert“, sagte Tochter Hilke Eden. „Und das hat sich bis heute nicht geändert.“

Trotz ihres Alters wisse Inge Eden immer noch genau, was sie wolle und wo es lang geht, erzählt Hilke Eden weiter. Und das schätze sie sehr an ihrer Mutter. Sie erinnert sich noch genau, dass Inge Eden sich stets „elegant“ kleidete – „und ihr Hut durfte dabei nie fehlen“.

Rückblickend auf die vergangenen Jahre ist sich die Familie einig: „Inge Eden ist eine ganz besondere Frau. Wir sind froh, dass wir sie haben.“

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