UPJEVER Von Ende September bis Ende Januar 2012 werden sie ihren Dienst in gefahrvoller Umgebung in Kunduz und Nordafghanistan versehen: Ein weiteres Kontingent mit 160 Soldaten des auf dem Fliegerhorst Upjever stationierten Objektschutzregiment der Luftwaffe unter dem Kommando von Major Markus Jenny wird die dort eingesetzten Kräfte ablösen.

„Der Afghanistan-Einsatz bestimmt unser Regimentsleben“, betonte Oberst Karl- Heinz Kubiak am Donnerstag bei der offiziellen Verabschiedung der Soldaten. Mit diesem Kontingent habe die Zahl der in Afghanistan eingesetzten Objektschützer die stolze Zahl von 2200 erreicht.

Seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan im Jahr 2002 habe sich die Definition des deutschen Engagements fundamental verändert von einem „Stabilisierungseinsatz in einer asymmetrischen Bedrohungslage“ zu einem „bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts.“ Der Verteidigungsminister habe schon vor einem Jahr von „kriegsähnlichen Zuständen“ gesprochen und damit ausgedrückt, was die Soldaten vor Ort empfanden.

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Auch innerhalb der Bundeswehr stehe eine Zeit des radikalen Umbruchs bevor. Allein die Vorgabe, in den nächsten vier Jahren aus dem Verteidigungshaushalt 8,3 Milliarden Euro einsparen zu müssen, werde zu grundsätzlichen Veränderungen führen müssen. Ziel dieser Veränderungen müsse sein, so Kubiak, „die Strukturen der Bundeswehr nun endlich noch stringenter und zielführender auf den Einsatz auszurichten“ und Führungs- und Verwaltungsstrukturen zu straffen.

„Seid mutig und selbstbewusst, aber auch vorsichtig und nicht übermütig bei der Erfüllung Eures Auftrags!“ Auch eine Reihe ganz persönlicher Ratschläge gab Kubiak den Soldaten wie bei jeder Verabschiedung mit auf den Weg. Auch den Angehörigen versicherte er, dass die Soldaten gut ausgebildet und gut ausgerüstet in den Einsatz gehen und dass das Regiment auch für ihre Sorgen und Nöte immer ein offenes Ohr haben werde und Hilfe anbiete, wo immer das möglich sei.

Stellvertretend für den Landrat und die Bürgermeister der friesländischen Kommunen verabschiedete Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt die Soldaten. Gleichzeitig konnte sie ihnen jetzt schon Weihnachtsgrüße aus Friesland versprechen, mit denen die Bürger schon traditionell die Verbundenheit der Region mit den Soldaten im Einsatz zum Ausdruck bringen. „Der bessere Teil der Tapferkeit ist die Vorsicht“: Dieses Shakespeare-Zitat gab sie den Soldaten neben einer handbemalten Fliese aus Jever mit auf den Weg.

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