GöDENS Die freiwillige Feuerwehr Gödens hat Personalsorgen: Verstärkte Mund-zu-Mund-Propaganda und ein neuer ansprechender Werbebrief blieben wirkungslos, sagte Ortsbrandmeister Wolfgang Wille auf der Jahreshauptversammlung. Auch der Beschluss, Frauen in die Wehr aufzunehmen, blieb bislang erfolglos.

Schon seit längerem ist die Gründung einer Jugendwehr im Gespräch, um den Nachwuchs zu sichern. Doch auch hier geht es in Gödens nur langsam voran. Man will jetzt keine eigene Jugendwehr gründen, vielmehr soll eine Jugendgruppe entstehen, die dann nach Sande zur Ausbildung gefahren werden soll. Kameraden der dortigen Ortswehr sollen hier Unterstützung geben. Gemeindebrandmeister Wilfried Weers sprach von einer zu großen Belastung für die Wehr in Gödens, wenn hier eine eigene Jugendwehr entstehen sollte.

In Gödens sind zurzeit 36 aktive Brandschützer sowie 19 Kameraden in der Altersabteilung engagiert. Wille lobte den Ausbildungsstand, der den modernsten Anforderungen entspreche. 51 Dienstabende hatten stattgefunden, etliche Kameraden hatten auch Lehrgänge bei der Feuerwehrschule in Loy sowie bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Jever besucht.

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Vier Mal mussten die Feuerwehrmänner 2008 zu kleinen Bränden ausrücken, sechs Mal zu Hilfeleistungen. Zudem standen natürlich noch viele Übungen und anderes auf dem Programm.

Die Wehr hat nun einen frisch gebackenen Feuerwehrmann, Maurice Schön wurde dazu ernannt, nachdem er die erforderlichen Prüfungen abgelegt hatte. Stephan Wille wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Bürgermeister Josef Wesselmann dankte der Wehr für ihr Engagement, er sagte die Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens zu, der den bisherigen Wagen ersetzen soll. Kreisbrandmeister Reinhard Oncken empfahl der Wehr, eine eigene Jugendwehr zu gründen – trotz aller Belastungen.

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