Die Bürgerstiftung Varel-Friesische Wehde hat von einer großen Spende profitiert. Bei seiner offiziellen Verabschiedung als Geschäftsführer der Papier- und Kartonfabrik hatte Horst Büsing um Spenden für die Bürgerstiftung und die Freiwillige Feuerwehr Varel anstelle von Geschenken gebeten. Für die Bürgerstiftung kamen so 5500 Euro zusammen, die Büsing am Donnerstag dem Vorstand der Bürgerstiftung überreichte. „Ich möchte, dass Varel davon profitiert“, sagte Büsing. Und vor allem möchte er, dass sein Beispiel vielleicht Anregung für andere ist. „Es sollte Nachahmer finden.“ Die Bürgerstiftung betreibt mehrere Projekte, darunter das Projekt Lesepaten. Das sind Leselernhelfer, die an Grundschulen in Varel und der Friesischen Wehde sowie an der Pestalozzi-Förderschule und in einem Kinderhort tätig sind. Sie helfen Kindern in Abstimmung mit den Lehrern beim Lesenlernen. Ein weiteres Projekt heißt „Wir werden Eltern“ und richtet sich an werdende Eltern. Schließlich gibt es die bei Jugendliche sehr beliebte Schrauberwerkstatt, den Finanzführerschein für Jugendliche, ein Projekt zur Suchtprävention in Schulen und das Projekt Zivilcourage/Kriminalprävention. Stiftungsvorstand Egon Damrau, Schatzmeister Hermann Bredehorn und Dorothee Evers dankten Büsing für die große Spende. Sie ist so groß wie der Jahresetat der Bürgerstiftung (5000 bis 6000 Euro jährlich). Beim Leselern-Projekt sind übrigens Egon Damrau und Hermann Wilken-Johannes Ansprechpartner für die Schulen in Varel (Wilken-Johannes) und der Friesischen Wehde (Damrau).

 Sehr zufrieden zeigte sich der Vareler Josef Herrmann als Veranstalter eines Treffens von Sammlern von Fußballemblemen. Im Hotel „Friesenhof“ hatten sich eine ganze Reihe von Sammlern getroffen, die von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner begrüßt wurden. Zum Treffen zählte auch eine Stadtführung, ein Besuch im Kuriositätenmuseum Spijöök und im Nordseebad Dangast. Ein Besucher aus Jever schenkte Herrmann die goldene Ehrennadel des FSV Jever. Besonderes Interesse fand der „Luxemburger Tisch“, wo drei Sammler einen Teil ihrer Originale mitgebracht hatten. Als absoluten Höhepunkt bezeichnete Herrmann den Besuch des ehemaligen Fußball-Profis Artur (Wally) Dobat. Der heute 74-Jährige absolvierte 72 Bundesligaspiele für den Karlsruher SC und schoss 16 Tore. Zuvor hatte Dobat zwei Jahre lang für den VfB Oldenburg in der Regionalliga Nord gespielt und in 64 Spielen 38 Tore erzielt. Unter dem legendären Trainer Kurt Koch und an der Seite der Mitspieler Burghart Rylewicz, Klaus Forbrig und Helmut Mrosla spielte Dobat zwei Jahre in Oldenburg.

 Die Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis vier der Vareler Grundschule am Schlossplatz starteten wieder zu ihren traditionellen Sponsorenlauf. Treffpunkt war der Vareler Wald. Die von den Schülern selbst ausgesuchten Sponsoren, wie Eltern, Verwandte, Nachbarn oder Firmen spendeten für jede gemeinsam gelaufene 1000-Meter-Runde einen selbst festgelegten Betrag. Das erlaufene Spendengeld wird in diesem Jahr gedrittelt. Ein Drittel des Geldes geht an „Unicef“ für das Projekt „Schulen in Afrika“, ein weiteres Drittel kommt dem „Elternverein für krebskranke Kinder“ in Friesland zu Gute und das letzte Drittel verbleibt bei dem Förderverein der Schule und soll der Unterstützung von Schülern und Schule dienen. „Es ist toll zu sehen, mit wie viel Spaß und Engagement die Kinder bei der Sache sind“, freute sich Schulleiter Günther Karth. Um die jungen Sportler mit der nötigen Energie zu versorgen, richtete der Schulelternrat mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Eltern am Streckenrand einen Versorgungsstand ein. Die Getränke spendete dabei Edeka Driebolt, das Obst und Gemüse Frauke Kappenberg. Die „unicef“-Arbeitsgruppe Oldenburg wird demnächst an der Grundschule einige Klassen über das Projekt „Schulen in Afrika“ informieren.

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