Am Freitagabend kamen viele Schülerinnen und Schüler, ja sogar auch einige Erwachsene, gerne zur Schule. Alle wollten „Nico“ live auf der Bühne des Lothar-Meyer-Gymnasiums sehen und vor allem hören.

Nico Blume lernt zurzeit an der Fachoberschule für Soziales. Für selbstgemachte Musik interessiert sich der 18-jährige seit seiner Kindheit. Bereits im Alter von fünf Jahren entlockte er einem Schlagzeug rhythmische Klänge, mit zwölf kamen Gitarre und Gesang dazu. Diese Begeisterung hat der junge Mann mittlerweile soweit perfektioniert, dass er auf Bühnen im Raum Oldenburg und Bremen und auch in Hamburg, Berlin und Stuttgart auftritt. Mal solo mit seiner Stimme und der Akustik-Gitarre, mal mit Freunden als Band.

Jetzt hat Nico Blume den nächsten Schritt für eine erfolgreiche Musikerkarriere gewagt. Er hat eine CD herausgebracht. Jetzt stellte er die darauf enthaltenen zwölf Lieder erstmals seinem Publikum vor. „Natürlich bin ich aufgeregt“, sagte er vor dem Konzert. Seit zwei Jahren hatte er die Songs erarbeitet und an den Texten gefeilt. „Die Musik ist handgemacht, also wirklich selber gespielt, und die Texte haben einen Hintergrund“, erzählte Nico. Um die neuen Lieder beim Live-Auftritt in Szene zu setzten, wurde in mehrtägigen Proben mit der Technik AG des Lothar-Meyer-Gymnasiums eine spektakuläre Bühnenshow vorbereitet. So zuckten dann bunte Lichtblitze im Rhythmus der Musik über die Bühne oder besonders bei leisen Tönen hüllten Nebelschwaden die Musiker ein. Für eine größere Klangfülle standen neben Nico auch seine Freunde Artem Weimer (Gitarre), Ulf Kempa (Gitarre), Janina Krämer (Backroundgesang), Alexander Lemhuis (Klavier) und Felix Ostendorf (Bass) zeitweise auch auf der Bühne. So erlebten die Zuschauer in der voll besetzten Aula nicht nur Hörbares sondern auch Sehenswertes. Nicos „CD-Premierenkonzert“ wurde mit viel Beifall bedacht und viele sicherten sich eine CD. Diese ist jetzt www.facebook.com/nico.blume erhältlich.

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 Neben dem weithin bekannten Osterfeuer der Dorfgemeinschaft gibt es seit vergangenem Jahr auch Sommerkonzerte im Dorf. Die Idee dazu hatte Marlena Meinen, sie wollte den Büppelern eine weitere Gelegenheit bieten, sich näher zu kommen und miteinander zu feiern. Auch ein Veranstaltungsraum war schnell gefunden, der Kälberstall beim Eekenhof. Im Vorjahr spielte dort die Gruppe SWAMP aus Groningen auf. Diese Musik im Stall fand großen Anklang und am Sonnabend gab es das zweite Sommerkonzert der Dorfgemeinschaft. Dieses Mal hatte das Organisationsteam mit Karin Buschmann, Ute Wilken, Djure Meinen, Klaus Leiter und Carsten Kliegelhöfer die Gruppe „Le Clou“ aus Bonn eingeladen. Diese Musiker sind in der Region nicht unbekannt.

„Le Clou“ steht für die Musik der Cajuns, Nachfahren französischer Siedler, die bis heute in den Swamps, den Sümpfen rund um New Orleans leben. Die Cajuns feiern gern und ausgelassen. Und so ist auch ihre Musik. Druckvoller Südstaaten-Sumpf-Rock’n’Roll. Eine Mischung aus traditioneller Cajun Musik, Zydeco, kreolischen Rhythmen und Blues.

Den Veranstaltungsraum hatte die Dorfgemeinschaft wieder nett hergerichtet. Die Kälber wurden ausquartiert, alles gereinigt, mit Tischen und Bänken ausgestattet sowie durch viele bunte Lampen beleuchtet. Die Stadt stellte die Bühne und den Toilettenwagen zur Verfügung. Die Raiffeisenbank unterstützte das Fest mit einer Finanzspritze. Der Eekenhof sorgte mit Bioprodukten für gesunde Speisen und Getränke. Etwa 250 Gäste hatten das Konzert besucht, einige kamen auch von weiter her. „Aber es war schon noch ein Fest der Büppeler“, hatte Djure Meinen festgestellt. Nun gibt es in Büppel eine neue Veranstaltungsreihe, denn „das dritte Sommerkonzert kommt bestimmt“, so Meinen.

Ungewöhnliches geschah am Wochenende gleich hinterm Deich in Dangast, ein großes Heerlager aus dem Mittelalter schlug auf der Wiese beim Kurzentrum seine Zelte auf. Mit dabei waren Wegelagerer, Händler und Handwerker verschiedenster Zünfte sowie edle Ritter mit ihren vornehmen Damen. Bereits zum zweiten Mal hatten Kerstin Münch-Ahlers und Jochen Ahlers von der Friesischen Marktgilde das „Mittelalter am Deich“ organisiert. In diesem Jahr wurden sie von Michael Tjarks unterstützt. Er gehört zu „Freya Fresena“, einer Vareler Heerlagergruppe und hat sich um die Gastheerlager gekümmert. Rings um das Kurzentrum waren sämtliche Flächen mit den Ständen und Zelten der 30 Händler und 20 Heerlagergruppen bebaut und von Hobbyisten in mittelalterlichen Gewändern bevölkert. So schlich beispielsweise Arno Cordes aus Moormerland als „Bettler zu Hatshausen“ über das Gelände, um dem Weinhändler einen guten Tropfen abzujagen. Auch der „Herzog von Falkenstedt“, Sascha Hein aus Wilhelmshaven, zog über das Gelände, aber der ließ sich in den einzelnen Heerlagern köstlich bewirten. Als Höhepunkt gab es eine richtige Hochzeit, allerdings eine nach alter keltischer Tradition. Dabei existiert die Ehe nur so lange, wie die Liebe hält. Kräuterhexe Gabi Fillmann und der Brandmaler „Astvaldur“, alias Mario Brückner, beide aus Wilhelmshaven, hatten sich auf einem Mittelaltermarkt kennengelernt.


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