JEVER Die Tischtennisspieler des MTV Jever sind zweifelsohne in der Zweiten Bundesliga angekommen. Das belegen die guten bisher gezeigten Leistungen der ersten drei Spieltage des Aufsteigers gegen Siek, Jülich und Borsum – die Marienstädter verkauften sich jeweils recht teuer. Gleichwohl ist das Sextett um Topspieler Jacek Wandachowicz mit null Zählern auf der Habenseite Letzter im Klassement. Ob sich dieser Sachverhalt Sonntag (11 Uhr) ändert wird, weiß man erst nach dem zweiten Niedersachsenduell beim TuS Celle. Die Herzogstädter um Spielertrainer Hermann Mühlbach bitten als Tabellenachter mit 2:4 Punkten zum Schlagabtausch.

In der vergangenen Saison behauptete sich Celle als Aufsteiger in der zweithöchsten deutschen Spielklasse und überwand dabei nicht nur sportliche Hürden. So legte völlig überraschend Cheftrainer Dirk Diefenbach sein Amt nieder und übergab seine Aufgaben dem Spieler Mühlbach, der selber erst seit zwei Jahren in Celle im Spitzenpaarkreuz auf Punktejagd geht. All diesen Kalamitäten zum Trotz schafften die Celler den Klassenerhalt. Dem frisch gebackenen Landesranglisten-Sieger Mühlbach steht Jugend-Nationalspieler Arne Hölter zur Seite. Jevers Wandachowicz und dem zuletzt in bestechender Form aufspielenden „Andy“ Petrescu stehen also wieder absolute Schwergewichte gegenüber.

Jedoch geht das MTV-Sextett mit einer großen Hypothek in diese Partie, weiß Teammanager Thorsten Hinrichs: „Marco Tuve und Gerrit Meyer sind ortsabwesend und können die Reise nach Celle nicht mitmachen, werden aber vertreten durch die Youngster Fabian Pfaffe und Marek Janssen aus der Reserve. Die beiden haben sich den Einsatz allemal verdient und brennen darauf, sich mit den etablierten Bundesliga-Spielern zu messen.“

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Somit treten in der Mitte Robert Giebenrath und Florian Laskowski gegen den aus gemeinsamen Regionalliga-Spielen bekannten Stürzebecher und Tran Le an. Hochkarätig besetzt sind die Gastgeber auch im unteren Paarkreuz mit dem Belgier Indeherberg und Youngster Hoffmann.

Im bisherigen Saisonverlauf konnte der TuS Celle beim TTS Borsum mit 9:6 zwei Punkte entführen, während man insbesondere beim knappen 6:9 zu Hause gegen den SV Siek Glanzlichter setzte. Zuletzt setzte es allerdings eine deutliche 2:9-Schlappe gegen Hertha BSC, die so nicht eingeplant war und für ein wenig Unruhe in Celle sorgte. Entsprechend wird der TuS alles daran setzen, den ersten Heimsieg einzufahren und sich im sicheren Mittelfeld der Tabelle zu etablieren.

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