JEVER Trotz der ausweglosen Situation am Tabellenende mit 0:18 Punkten und 19:81 Spielen fällt das Hinrunden-Fazit des Tischtennis-Zweitligisten MTV Jever alles andere als durchweg negativ aus. So wussten die Verantwortlichen der Tischtennis-Abteilung des MTV Jever natürlich von vornherein um die Schwere der Aufgabe nach dem Aufstieg aus der Regionalliga.

Schritt wohl überlegt

„Wir haben uns diesen Schritt nicht leicht gemacht, doch gab letztlich der Wunsch der Mannschaft den Ausschlag, die sportliche Herausforderung anzunehmen“, erläutert Teamsprecher Thorsten Hinrichs. „Wir hatten den Eindruck, dass unser Team doch sehr gefestigt ist und mit den zu erwartenden Niederlagen sportlich umgehen kann – besser als unsere Mannschaft aus dem Jahre 2005, als die doch herben Schlappen in der Zweite Bundesliga in einer langen Saison dem Nervenkostüm sehr zusetzten.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Zwar sei auch nach einigen Spielen der laufenden Saison sehr viel Aufbauarbeit nötig gewesen, doch gab es auch Lichtblicke wie die Spiele gegen TTS Borsum, TTC Jülich und zuletzt Borussia Dortmund. „Das waren Höhepunkte, denn vor eigenem Anhang lag eine Sensation in der Luft, und es fehlte oft nur eine Winzigkeit, um den einen oder anderen Punkt zu ergattern“, erläutert Hinrichs. Auch die Fans des MTV hätten die Zweite Bundesliga angenommen. So ist die Zuschauerzahl bei einem Schnitt von knapp 80 Anhängern noch ein wenig gegenüber der Aufstiegs-Saison gestiegen.

„In der Rückrunde heißt es jetzt noch mal angreifen, über die Grenze von 100 Prozent hinauszugehen, um die Favoriten weiter ein wenig zu ärgern und vor allem in eigener Halle unseren Fans tolle Spiele auf teilweise internationalem Niveau zu zeigen“, gibt Hinrichs die Marschroute vor.

Ein Blick auf die gewonnenen Einzelpartien zeige, dass der MTV – anders als 2005/06 – nun ein wenig besser im Konzert der Großen mithalten könne: Konnte man seinerzeit in der gesamten Saison nur ganze 24 Spiele gewinnen, hat man nunmehr nach der Hinrunde schon 19 Spiele auf der Habenseite. Nicht ganz überraschend ist dabei das obere Paarkreuz bisher mit jeweils drei Einzelsiegen am erfolgreichsten. Vor allem Jacek Wandachowicz zeigte in vielen Partien begeisternde Spiele mit tollem Kampfgeist. Aber auch Andy Petrescu setzte insbesondere zu Beginn der Saison Glanzlichter, fiel allerdings gegen Ende der Hinrunde ein wenig ab.

Spitzendoppel im Plus

Die beiden Spitzenleute des MTV sind auch im Doppel bislang mit 5:3 Siegen recht erfolgreich. Im Einzel hatten bis auf Robert Giebenrath bislang alle Akteure schon Erfolgserlebnisse. „Dennoch hat Robert mit seinem attraktiven Abwehrspiel einige tolle Partien gezeigt und alle Chancen, in der Rückrunde noch Erfolge zu feiern“, betont Hinrichs.

Die Rückrunde beginnt für die Jeveraner bereits am 7./8. Januar mit einem Aus-wärts-Koppelspieltag beim TTS Borsum und TTC Jülich. Dabei hatte das MTV-Team kurz vor dem Jahreswechsel noch eine Hiobsbotschaft zu verkraften. Denn in den ersten Spielen wird Kapitän Marco Tuve aufgrund eines Handbruches auf keinen Fall mit von der Partie sein können.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.