Jever Vor einer ganz schweren Saison stehen die Landesliga-Handballer der HG Jever/Schortens, denn schon vor dem Auftaktspiel an diesem Sonnabend (17.30 Uhr) bei der TSG Hatten-Sandkrug II gehen Trainer Axel Wolf die Spieler aus. So hat das Verletzungspech beim Tabellensechsten der Vorsaison gnadenlos zugeschlagen.

Besonders schmerzhaft sind die Ausfälle zweier absoluter Leistungsträger: Rückraumspieler Henning Cassens ist wegen eines Knorpelschadens im Knie die gesamte Spielzeit zum Zuschauen verdammt. Kreisläufer Jan Bergmann ist nach seinem Kreuzbandriss im Vorjahr gerade erst wieder ins Lauftraining eingestiegen. Zudem stehen Dennis Siebels (Bänderriss) und Sebastian Pudelko (Kreuzbandriss) vermutlich bis November nicht zur Verfügung. Im Auftaktspiel fehlen nun auch noch Eike Schanko (beruflich verhindert) und Torben Schoster (Urlaub).

„Ich stufe unsere Chancen gegen Hatten-Sandkrug II als sehr gering ein“, gibt sich Wolf realistisch, zumal das Landkreisteam in der Vorwoche im HVN-Pokal – anders als das HG-Team – die erste Runde absolut schadlos überstanden hatte. „Uns bleibt gegen eine junge Truppe, die sicherlich auf Tempo setzt, nur die Vorgabe, geduldig zu spielen und den sicheren Abschluss zu suchen“, erläutert der HG-Coach.

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Im Erstrunden-Endspiel des HVN-Pokalturniers in Jever war sein junges, ersatzgeschwächtes Team gegen die eigene Zweite beim 12:21 chancenlos – auch weil die wenigen verbliebenen erfahreneren Spieler der Ersten wie Sebastian Keib oder Marvin Oschmann kaum Verantwortung übernommen hatten. Nun erhofft sich Wolf mehr Unterstützung für die aufgerückten A-Jugendlichen, die er aufgrund der Personalmisere zwangsläufig ins kalte Liga-Wasser werfen muss.

Wolf: „Unser Saisonziel kann unter diesen widrigen Voraussetzungen nur Klassenerhalt lauten – alles andere wäre Utopie.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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