JEVER An diesem Sonnabend hat das lange Warten endlich ein Ende: Nach fünf Jahren Abstinenz in der Zweiten Bundesliga tritt die erste Tischtennismannschaft des MTV Jever wieder in der zweithöchsten deutschen Spielklasse an – um 15 Uhr beim Vorjahresvierten SV Siek. Die Schleswig-Holsteiner sind bereits letzte Woche in die Saison gestartet und ihrer Favoritenrolle erst spät gerecht geworden. Nach holprigem 0:3-Doppelstart gelang am Ende noch ein 9:6-Sieg beim TuS Celle.

In Wang Yansheng Chen, Nummer 12 der deutschen Rangliste, und Deniz Aydin weist Siek absolute Schwergewichte auf. Letzterer ist die 32 in Deutschland und vermochte bei den deutschen Meisterschaften 2010 sogar dem übermächtigen „Mr. Tischtennis“, Timo Boll, einen Satz abzuknüpfen. Wang Yansheng hat zuletzt eine überragende 28:8-Bilanz im oberen Paarkreuz der Zweiten Bundesliga erspielt.

Aufsteiger MTV Jever tritt in Bestbesetzung zur Auftaktpartie an. „Wir sind alle fit und freuen uns auf das Spiel“, betont Teamsprecher Marco Tuve. Große Chancen rechnet sich der Bankkaufmann gegen den starken Gegner aber nicht aus: „Wir sind klarer Außenseiter. Siek wird definitiv um die Meisterschaft mitspielen. Für uns geht es in erster Linie darum, dass wir so viel Erfahrung wie möglich sammeln und uns gut verkaufen.“

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Die Friesen setzen auf Spitzenspieler und Heißsporn Jacek Wandachowicz, der vor allen Dingen von seiner explosiven Rückhand nah am Tisch agierend profitiert und so einer der besten Akteure der Regionalliga war. An seiner Seite geht Alexandru „Andy“ Petrescu in seine dritte Saison beim MTV Jever und brennt ebenfalls auf die Vergleiche mit teilweise internationalen Topspielern. Mit dem erst 17-jährigen Robert Giebenrath hat der MTV – wie berichtet – einen Nachwuchsmann verpflichtet, der an der Seite des erfahrenen Marco Tuve das mittlere Paarkreuz bildet. Zweitligaerfahrung hat neben Tuve nur Florian Laskowski, der bereits vor fünf Jahren Bundesligaluft schnuppern durfte. Laskowski tritt an Position sechs an, gleich hinter Gerrit „Gerry“ Meyer.

„Wir haben absolut keinen Druck und gehen locker in diese Partie, aber auch in die gesamte Saison“, sagt Tuve und ergänzt abschließend nüchtern: „Es ist vermessen, uns am Ende auf einem Nichtabstiegsplatz zu sehen, zumal wir dann Drittletzter werden müssten.“

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