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Friesland Sehr erfolgreich sind die Punktspiele am Wochenende für die friesländischen Volleyball-Mannschaften verlaufen. Fünf Siegen standen nur zwei Niederlagen gegenüber.

Männer, Verbandsliga: Der Vareler TB hat mit zwei fulminanten Heimsiegen in der Sporthalle der Berufsbildenden Schulen (BBS) die Rote Laterne des Tabellenletzten an die noch punktlose SG Ofenerdiek/Ofen abgegeben. In der ersten Partie des Tages setzte sich das Team von VTB-Spielertrainer Andreas Sinke mit 3:2 (13:25, 18:25, 26:24, 25:21, 15:13) gegen den bis dato noch ungeschlagenen Spitzenreiter TV Baden II durch.

Dabei waren die Vareler in den ersten beiden Sätzen überhaupt nicht im Spiel. Die junge Gastmannschaft dominierte die Partie nach Belieben. „Wir waren quasi nicht präsent, dafür hat das kaum Kraft gekostet“, sagte VTB-Mannschaftskapitän Christian Jünger. Im dritten Durchgang war sich Baden seiner Sache wohl schon zu sicher, hatte mehrfach gewechselt, es etwas ruhiger angehen lassen – und brachte die Gastgeber so wieder ins Spiel.

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Vom begeisterten Publikum angetrieben, drehte der VTB auf. „100 Prozent Leistung und hängende Köpfe auf der anderen Seite reichten dann, um die jungen Badener im entscheidenden fünften Satz zu bezwingen“, freute sich Jünger: „Das hat Spaß gemacht und erinnerte an die Tie-Break-Könige in 2011er Aufstiegssaison in die Verbandsliga.“

So ahnten die Bloherfelder schon, dass ihre nachfolgende Partie gegen die furios aufspielenden Vareler schwierig werden könnte. Nachdem der VTB die ersten beiden Sätze mit 25:19 und 25:13 locker gewinnen konnte, hielten die sympathischen Oldenburger im dritten Durchgang mit, zumal den Varelern langsam die Kräfte schwanden. Ständig wechselte das runde Leder von Satzball Bloherfelde zu Matchball VTB, bis schlussendlich bei 30:28 der erste 3:0-Sieg auf der Habenseite stand. „Der Anschluss ans Mittelfeld ist mit Rang sieben geschafft, Fans und Spieler waren glücklich“, sagte Jünger.

Kreisliga: Eine starke Leistung in eigener Halle zeigte auch der MTV Jever. Gegen den Tabellendritten SV Nortmoor II zogen sich die Marienstädter bei der 2:3-Niederlage (25:22, 18:25, 12:25, 25:19, 11:15) achtbar aus der Affäre. Gegen den Tabellenvierten drehten die Jeveraner den Spieß dann um und siegten nach einem 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 (10:25, 18:25, 25:16, 25:22, 15:13). Dadurch rückte der MTV ans Tabellenmittelfeld heran.

Frauen, Bezirksliga: Im Heimspiel gegen den TuS Bloherfelde nahmen sich die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Vareler TB nur im dritten Durchgang beim 14:25 eine Auszeit. In den anderen drei Sätzen war die Mannschaft von Trainer Andreas Sinke in der BBS-Halle das dominierende Team. Mit 25:18, 25:22 in den Sätzen eins und zwei sowie mit dem deutlichen 25:14 in Durchgang vier verbuchte der VTB bereits den dritten Sieg im dritten Spiel.

In der zweiten Heimpartie am Sonntag gegen Blau-Weiß Emden-Borssum II startete der VTB mit der Euphorie des gewonnenen ersten Spiels. Mit 25:16 und 25:21 hatte man eine vermeintlich sichere 2:0-Satzführung vorgelegt. „Das sah zeitweise sehr dynamisch und strukturiert-mutig aus, aber irgendwie war dann die Luft raus, – es wurde wieder Standard“, resümierte VTB-Abteilungsleiter Christian Jünger. Mit Unterstützung der lautstarken Fans drehten die Ostfriesinnen mit 25:16, 25:19 und 15:11 noch das Spiel.

Bezirksklasse: Beim TuS Bloherfelde II begann der MTV Jever von Anfang an konzentriert, machte im Spielaufbau kaum Fehler und setzte somit die Gastgeberinnen durch starke Angriffe gleich unter Druck. Auch die Maßnahme, Kira Bichmann über die Außenposition spielen zu lassen, wirkte sich positiv aus. Gitta Virgin und Mannschaftsführerin Laura Wilhelms gingen über die Mitte und konnten viele Punkte im Block und Mittelangriff erzielen. Lohn dieser guten, ausgeglichen Leistung war ein klarer 25:13-Satzgewinn.

Im zweiten Durchgang überzeugte Jacqueline Meyer durch gute Aktionen in der Feldabwehr, somit konnten die beiden MTV-Zuspielerinnen Tanja Müller und Caroline Streitberger ihre Mitspielerinnen gut in Szene setzen. Doch in der zweiten Satzhälfte gab es plötzlich Probleme in der Ballannahme. Eine klare Zehn-Punkte-Führung wurde fast verspielt.

Nach einer klaren Ansage von Trainer Volker Preuss in der nötigen Auszeit war Jever wieder bei der Sache und gewann diesen Durchgang noch mit 25:21. Im dritten Satz kam Ida Janssen zum ersten Einsatz nach ihrem Bänderriss. Sie fügte sich durch gute Aktionen über Außen in die Mannschaft ein und hatte so großen Anteil am verdienten 25:13-Satzgewinn und 3:0-Auswärtssieg.

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