JEVER Jever/anz Aus dem jeverschen Vereinsleben ist der Tanzsportclub Jever nicht mehr wegzudenken: In lockerer angenehmer Atmosphäre pflegen gut 200 Mitglieder im Club an der Schlosserstraße 39 den Tanz als Hobby wie auch Leistungssport.

In diesem Monat besteht der TSC Jever genau 40 Jahre, aus diesem Anlass lädt der Club an diesem Sonnabend, 8. September, um 11 Uhr ins Clubheim zum Empfang und am Abend ab 20 Uhr in den Schützenhof Jever zum Festball ein.

„Es war im Jahr 1966, als sich einige Tanz-Interessierte zusammen mit Edith Richter im Schützenhof trafen, um sich die ersten Tanzschritte anzueignen – ein so genannter F-Kurs war gegründet“, erinnert TSC-Vorsitzender Harald Polenske an die Anfänge des Tanzsportwesens in Jever. Aus dem ersten Kurs entwickelte sich ein zweiter und schließlich gründeten Willy Küchler, Hans Hippen, Dieter Bargen, Ulrich Funke, Bernd Richter, Karl-Gerd Müller, Jurn Otten und Jacky Rieling, die mit ihren Frauen den festen Stamm bildeten, einen Tanzkreis. Getanzt wurde im Schützenhof und im damaligen Kaisersaal an der Schützenhofstraße, den die Raiffeisenzentral-Genossenschaft als Lager nutzte – heute befindet sich dort eine Filiale der Volksbank Jever. „Die Tänzer mussten zunächst Futtermittel, Saatgut und Gerätschaften auf die Seite räumen, um Platz zum Tanzen zum haben“, weiß Polenske. Das habe aber der guten Stimmung keinen Abbruch getan.

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Im September 1967 entdeckte der Tanzkreis dann seine sportlichen Ambitionen, der Tanzclub Jever wurde gegründet und viele Jahre lang von Edith Richter bzw. später Bokelmann trainiert. 1968 fand der erste Clubball im Parkhaus Moorwarfen statt, 1970 fand die erste Abnahme eines Leistungsnachweises im Club statt. Als Übungsleiter trainierten bereits damals Manfred Froehlich und Jacky Rieling die Paare.

1976 teilte sich der Club in eine Leistungs- und eine Sportgruppe auf, aus dem Tanzclub wurde der Tanzsportclub. „Seitdem sind aus den Reihen des Clubs viele erfolgreiche Turnierpaare hervorgegangen, die unsere Farben bundesweit vertreten“, ist Polenske stolz.

Im gleichen Jahr fand auch die erste Clubmeisterschaft statt. Ab 1981 wurden dann geeignete Räumlichkeiten drängendstes Problem des Clubs: Da der Saal im Schützenhof immer seltener verfügbar war, trainierten die Tänzer im Unteroffiziersheim des Fliegerhorstes, bis schließlich das Domizil an der Schlosserstraße gefunden und den Zwecken entsprechend ausgebaut wurde.

Mit dessen Inbesitznahme am 15. Januar 1985 gründete der Club auch seine Zeitschrift „Der Wischer“, die drei bis vier Mal im Jahr erscheint. In all den Jahren war den Tänzern aber auch die Geselligkeit wichtig: Skatabende und Ausflüge, Karneval- und Silvesterveranstaltungen gehören zum Programm. „Der Vorstand wird immer bemüht sein, den Tanzsportclub erfolgreich in eine lang währende Zukunft zu steuern“, sagt Polenske über das Unternehmen.

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