Obenstrohe Zweiter, Fünfter, Zweiter – seit drei Spielzeiten gehören die Fußballer des TuS Obenstrohe zu den Spitzenteams in der Bezirksliga II. Daran soll sich für den Vizemeister 2015/2016 auch in der neuen Saison nichts ändern. „Wir wollen in etwa da wieder einlaufen, wo wir zuletzt waren“, liebäugelt TuS-Trainer Rainer Kocks mit einer Platzierung unter den besten Drei: „Wenn es am Ende sogar ganz, ganz oben sein sollte, nehmen wir das an.“ Aber der Titelgewinn sei „natürlich nicht Pflicht“.

In der Tat scheinen die Chancen, ganz vorn bei der Musik mitzuspielen, in der neuen Saison so gut wie lange nicht mehr. Die Überflieger der Vorjahre (TSV Oldenburg, Kickers Wahnbek, VfL Wildeshausen und Atlas Delmenhorst) sind inzwischen aufgestiegen. Heißester Anwärter auf den Titel ist auch für Kocks nun Landesliga-Absteiger SV Brake. „Kurz dahinter kommen mit dem Heidmühler FC, uns oder eventuell dem SV Wilhelmshaven schon drei, vier Teams auf Augenhöhe“, mutmaßt der TuS-Coach und freut sich auf eine „ausgeglichenere Liga“ als zuvor.

Beim Angriff auf die Spitzenplätze kann Kocks in der neuen Saison personell aus dem Vollen schöpfen. Nur zwei Abgängen stehen sechs Zugänge gegenüber – darunter in Tom Gerdes (BV Bockhorn) ein erfahrener Allrounder sowie in Oke Michelsen, Jann Straten (beide JFV Varel), Kevin Gerken (SV Friedrichsfehn) und Kevin Kocks (TuS Wahnbek) junge Spieler, die sich im Stadion an der Plaggenkrugstraße noch entwickeln können und sollen.

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„Wir sind sowohl in der Kaderbreite als auch leistungsmäßig besser aufgestellt“, betont Kocks, der mit Grausen an die Schlussphase der vergangenen Saison zurückdenkt, als die Obenstroher ersatzgeschwächt personell auf dem Zahnfleisch gingen.

Große Hoffnungen setzt er zudem in die oberliga-erfahrenen Kai Schröder und Gerrit Kersting, die verletzungsbedingt beim TuS bislang nie richtig zum Zuge kamen: „Ich hoffe, dass sie nun fit bleiben, eine Führungsrolle übernehmen können und die Mannschaft auf dem Platz dirigieren“, sagt Kocks – auch mit Blick auf das einzige Manko der Obenstroher in 2015/ 2016. Während der TuS mit 90 Treffern die zweitbeste Offensive der Spielklasse stellte, kassierte er hinten nämlich zu viele Gegentore (48).

„Hauptziel ist es, in der Defensive ab sofort konstanter und vor allem konzentrierter zu agieren“, gibt der Coach die Marschroute vor. Und sollten seine Spieler diese in die Tat umsetzen, ist den Obenstrohern diesmal im Saisonverlauf sogar alles zuzutrauen.

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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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