Varel Nach dem wichtigen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt durch den 35:29-Heimsieg gegen den SV Beckdorf stehen die Drittliga-Handballer der HSG Varel-Friesland an diesem Sonnabend vor dem nächsten richtungweisenden Spiel. So treten die Akteure von Trainer Andrzej Staszewski die lange Reise zum SV Mecklenburg-Schwerin an und könnten dort mit einem Sieg am aktuellen Tabellenneunten vorbeiziehen. Der Anwurf der Partie in der Sporthalle der Kästner-Schule erfolgt um 18 Uhr.

Auch die Mecklenburger Stiere, wie sich die Schweriner nennen, hinken derzeit ihren Erwartungen hinterher und wollen bei drei noch ausstehenden Begegnungen in 2014 mit dem Heimspiel gegen die Vareler zum Jahres-Schlussspurt blasen. „Ich sehe unser Leistungsvermögen mit dem derzeitigen Tabellenplatz nicht richtig bewertet“, sagt etwa deren Torwart Oliver Mayer, der früher beim HC Empor Rostock gemeinsam mit dem Vareler Routinier Andre Seefeldt zwischen den Pfosten stand. „Wir gehören schon ein bisschen weiter nach vorn und werden dieses Ziel auch erreichen“, gibt sich Mayer, stellvertretend für seine Teamkameraden, zu denen in Uwe Kalski ein ehemaliger Vareler Zweitligaspieler gehört, angriffslustig: „Alles andere als ein Heimsieg gegen Varel sollte mich wundern.“

Doch dieses angepeilte Erfolgserlebnis in der Schweriner „Stierkampf-Arena“ würden die Friesen gerne verhindern und mit einem engagierten Auftritt die Stiere bei den Hörnern packen. „Die Schweriner sind auch unzufrieden und stehen zu Hause unter Druck“, weiß Staszewski. „Wir wollen vor allem an die sehr gute erste Halbzeit gegen Beckdorf anknüpfen und nicht mit leeren Händen nach Hause zurückkehren.“

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Während die Mecklenburger wohl weiter auf ihren Torjäger Ingo Heinze (Rückenprobleme) verzichten müssen, steht auf HSG-Seite hinter den Einsätzen von Till Schinnerer (Trainingsrückstand nach Grippe) und Max Wiedenmann (Fußprobleme) ein dickes Fragezeichen. Auch Vaidas Dilkas, der gegen Beckdorf zum zweiten Mal in der Saison aus der Zweiten ausgeholfen und der Ersten viel Stabilität verliehen hatte, muss bis zu seinem nächsten „Aushilfsjob“ nun erst wieder drei Spiele pausieren, um sich nicht festzuspielen.

Den Part von Linkshänder Renke Bitter, der wegen Schulterproblemen zwei Monate pausieren muss, soll unter anderen Youngster Jan Derk Janßen übernehmen. Für Neuzugang Kevin Langer (HSG Neuenburg/Bockhorn) dürfte so schnell noch keine Spielgenehmigung vorliegen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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