Altjührden Vor einem richtungweisenden „Vier-Punkte-Spiel“ stehen die Drittliga-Handballer der HSG Varel-Friesland an diesem Sonnabend vor heimischer Kulisse. Denn zu Gast in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden ist um 19.30 Uhr der abstiegsbedrohte VfL Gladbeck. Momentan trennen beide Mannschaften acht Punkte im Klassement. Mit dem anvisierten Heimsieg hätten die Friesländer (aktuell 20:24 Punkte) den Vorsprung auf den zurzeit von den Gladbeckern (12:32) besetzten ersten Abstiegsplatz bereits auf zehn Zähler ausgebaut – und zugleich einen Riesenschritt in Richtung vorzeitiger Klassenerhalt vollbracht.

„Keine Frage: Das ist eine sehr entscheidende Partie“, weiß auch HSG-Trainer Andrzej Staszewski um die Bedeutung des Heimspiels sieben Spieltage vor dem Saisonende und fügt hinzu: „Wobei Gladbeck natürlich deutlich mehr unter Druck steht.“

Dabei lassen die Gäste aus dem nördlichen Ruhrgebiet im Abstiegskampf nichts unversucht, um den Kopf im Schlussspurt doch noch rechtzeitig aus der Schlinge zu ziehen. So wurde der junge Kreisläufer Jan Brosch vom Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen mit einem Zweitspielrecht ausgestattet. Eine noch größere personelle Verstärkung stellt die „Rückholaktion“ des wurfgewaltigen Michael Kintrup dar. Der Rückraumhüne hatte sich nach seinem Weggang am Ende der vergangenen Saison aufgrund von Verletzungen nicht beim Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten durchsetzen können und will die Gladbecker nach seiner Rückkehr nun mit seinen Toren vor dem Abstieg retten. „Ich weiß, dass der Klassenerhalt eine Herkules-Aufgabe ist, aber ich möchte den Jungs helfen“, betont der 24-Jährige.

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Zwei Spiele (13 Tore) hat Kintrup für Gladbeck bereits absolviert und gezeigt, dass er den starken Rückraum damit noch unberechenbarer macht.

Während der Linkshänder über Rechts kommt, haben die Gladbecker im linken Rückraum in Max Krönung (166/40 Treffer) den zweitbesten Shooter der West-Staffel in ihren Reigen. Er hatten den Varelern bei deren 29:27-Hinspielsieg 14/4 Tore eingeschenkt.

„Er war damals der einzige, der unserer Abwehr Probleme bereitet hat. Jetzt wird es mit der personellen Verstärkung bei Gladbeck ungleich schwerer“, weiß Staszewski, der in den nächsten beiden Spielen studienbedingt auf Thore Linda verzichten muss. Staszewski ist sich noch nicht ganz sicher, ob er gegen die wurfstarken Gladbecker auf eine defensive 6:0-Abwehrvariante setzen oder eine offensivere Variante wählen soll, um die Kreise der beiden auch im Eins-gegen-Eins starken Halbspieler einzuengen.

„Das Wichtigste ist, dass die Abwehr steht“, nennt Staszewski den Schlüssel zum so wichtigen Heimsieg. „Und dann müssen die Jungs vorne und hinten 60 Minuten Konstanz in der Leistung zeigen, sonst kann man gegen diese Gladbecker eine böse Überraschung erleben.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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