Varel Großes Aufatmen bei den Volleyballern des Vareler Turnerbundes: Nach Tagen der Ungewissheit, wie die vom Nordwestdeutschen Volleyball-Verband (NWVV) einen Spieltag vor Schluss aufgrund der weltweiten Corona-Krise abrupt abgebrochene Saison in Sachen Auf- und Abstieg gewertet wird, ist die Hängepartie beendet. So hat der NWVV am Donnerstagabend die offizielle Wertung der Spielzeit 2019/2020 bekannt gegeben.

Ergebnis: Während die Frauen des VTB als souveräner Meister der Bezirksliga nun definitiv als Aufsteiger in die Landesliga feststehen, müssen die lange abstiegsgefährdeten Landesliga-Männer aus Varel kein Relegationsspiel um den Klassenerhalt mehr bestreiten und bleiben in der Liga.

Endgültige Gewissheit

Endgültige Gewissheit haben überdies die Frauen des Bezirksklassen-Meisters MTV Jever, die nun als Aufsteiger in die Bezirksliga feststehen. Unmittelbar nach ihrem Titelgewinn Anfang März hatten die Jeveranerinnen bereits angekündigt, dass sie ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen wollen.

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Die Verantwortlichen des NWVV haben sich bei den am Donnerstag beschlossenen Sonderregelungen für die Verbands- und Regionsebene eng an dem Vorgehen des Bundesspielausschusses orientiert. „Um den Vereinen und den Spielausschüssen eine faire, einigermaßen verlässliche und geordnete Vorbereitung auf die neue Saison 2020/2021 zu ermöglichen, sind verschiedene Regelungen erarbeitet worden, die vorrangig Festlegungen zum Auf- und Abstieg der Spielzeit 2019/2020 betreffen“, erläutert NWVV-Verbandsspielwart Florian Brune.

Erleichtert zeigt sich VTB-Abteilungsleiter und Spielertrainer Christian Jünger. „Dass wir keine Abstiegsrelegation spielen müssen, da haben wir mal nichts dagegen und freuen uns auf die nächste Saison“, betont er: „Unsere Damen sind sportlicher Aufsteiger und nächstes Jahr ebenfalls in der Landesliga dabei. Gratulation nun auch offiziell!“

Interessant werde es für die ersten drei Teams der Männer- Landesliga. Da keines aufgrund fehlender Spiele als Direktaufsteiger feststehe, würden die Mannschaften gefragt, ob sie aufsteigen wollen. „Möchte mehr als eine Mannschaft aufsteigen, so obliegt es dem Spielausschuss, welche und wie viele sie zulassen, sofern die Liga dann mehr als neun Mannschaften umfassen sollte. Es bleibt also spannend und wird eine Entscheidung am grünen Tisch“, so Jünger.

Indes werden die Vareler Frauen auch in der höheren Spielklasse von „Meistermacher“ Andreas Sinke gecoacht. Dieser hatte mit seinem Erfolgsteam kein einziges Saisonspiel verloren. „Wir haben bereits in der Nachsaison letztes Jahr gut gearbeitet, was den Grundstein für die aktuelle super Saison gelegt hat“, analysiert der VTB-Trainer: „Noch dazu kam Theresa Schildknecht als Libera aus ihrer Elternzeit zurück, was der Annahme und Abwehr noch mal deutlich mehr Stabilität gegeben hat.“

Auch vor der neuen Saison in der Landesliga werde sein Team fleißig trainieren. Dabei traut er der Mannschaft den Klassenerhalt zu. „Ich glaube, wir sind von unserer Spielanlage her gut gerüstet, um in der Landesliga zu bestehen“, betont Sinke: „Natürlich heißt es weiterhin, individuell gut zu arbeiten und sich zu verbessern.“ Das Spiel an sich werde sich nicht wahnsinnig ändern. Je höher man in den Ligen komme, desto schneller werde es allerdings: „Da heißt es, Schritt zu halten. Anderseits haben wir ja auch schon gegen Landesligisten gespielt und gewonnen.“

Team bleibt zusammen

Nach aktuellem Stand bleiben bis auf Maren Lehmann, die wohl kürzer treten will, alle Spielerinnen an Bord. In Sachen Verstärkungen hält sich Sinke bedeckt. „Neuzugänge zu bekommen, ist nicht so einfach“, sagt der Coach auch mit Blick auf die Konkurrenzsituation mit anderen Teams aus der Region: „Noch dazu sollte der Zugang auch zum Team passen und schon über ein gewisses Spielniveau verfügen. Warten wie es also ab.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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