Varel /Sandkrug Es ist endgültig angerichtet für ein packendes Gipfeltreffen in der Handball-Oberliga Nordsee: Durch den 23:18 (12:10)-Arbeitssieg der SG VTB/Altjührden bei der TSG Hatten-Sandkrug kommt es am kommenden Samstag in Altjührden nun zum absoluten Top-Spiel zwischen dem gastgebenden Tabellendritten (16:4 Punkte) und Spitzenreiter TV Cloppenburg (18:2).

Bereits am Sonntagvormittag war SG-Coach Christian Schmalz intensiv ins Videostudium des kommenden Gegners eingestiegen, schnitt aussagekräftige Spielsequenzen zusammen, um diese einigen seiner Spieler dann als ein Art Hausaufgabe für die nun anstehende Trainingswoche zuzumailen. Zudem wird es am Mittwochabend in der Kabine noch ein gemeinsames Videostudium des Titelrivalen aus Cloppenburg geben.

Statistik

Oberliga Nordsee

TSG Hatten-Sandkrug - SG VTB/Altjührden 18:23 (10:12)

TSG Hatten-Sandkrug Bruns, Rackemann, Steffens – Krause, Heyer, Schepker 7, Sauer 4, Schinnerer 1, Menkens, Fischer, Streckhardt 1, Haake 3/1, Langner 2, Ghimes.

SG VTB/Altjührden Ots, Schwagereit – Steusolff, Dick, Dröge, Kalafut 6, Langer 2, Rüdebusch, Summa 7/2, Schröder, Bitter 2, Menne 1, Rohde 3. 

Siebenmeter 1/2 TSG – 2/2 SG.

Strafminuten 4 TSG – 6 SG.

Schiedsrichter Thoralf Becker (Hoykenkamp) und Elke Schumacher (Elsfleth).

Stationen 2:1 (5.), 5:4 (11.), 5:7 (16.), 8:8 (23.), 9:11 (27.), 10:12 (Hz.) – 11:13 (35.), 11:17 (44.), 12:20 (47.), 16:21 (56.), 18:23 (Endstand).

Nächstes Spiel SG VTB/Altjührden - TV Cloppenburg (Sonnabend, 19.30 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle).

Irgendwie schien das Spitzenspiel gegen den TVC, der sich am Samstagabend parallel zum Auswärtsspiel der Vareler zu einem 24:22-Heimsieg gegen den TuS Rotenburg gequält hat, bei den SG-Spielern auch schon im Hinterkopf herumzuspuken. „Das konnten die Jungs während der hektischen Partie bei der TSG nie richtig abschütteln, was aber durchaus verständlich ist“, analysierte Schmalz: „Unser Spiel in Sandkrug war zwar lange nicht das Gelbe vom Ei. Aber was letztlich zählt ist, dass wir den November positiv abgeschlossen, nun acht Spiele in Folge gewonnen haben und dementsprechend selbstbewusst in das schwere Heimspiel gegen Cloppenburg gehen können.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In einer von vielen technischen Fehlern, Fehlwürfen und Nickeligkeiten auf beiden Seiten geprägten Partie gegen Hatten-Sandkrug hatte sich vor der Pause über Zwischenstände von 2:1 (5.), 5:4 (11.), 5:7 (16.), 8:8 (23.) und 9:11 (27.) kein Team richtig absetzen können. Auch weil die Unparteiischen auf beiden Seiten bei Abwehraktionen erstaunlich viel durchgehen ließen, entwickelte sich die Partie immer mehr zu einer sehr unruhig geführten Abwehrschlacht. „Es hätte auf beiden Seiten fünfmal mehr Siebenmeter und Zeitstrafen geben können“, erklärte Schmalz.

Schlüssel zum Sieg der favorisierten Vareler beim Tabellenzwölften waren die ersten 15 Minuten nach der Pause. In dieser wichtigen Phase vernagelte SG-Torwart Finn-Luca Schwagereit seinen Kasten, unterstützt von einer gut zupackenden Vareler Abwehr. Mit mehreren Glanzparaden selbst bei freien Würfen der Sandkruger aus der Nahdistanz trug der Keeper entscheidend dazu bei, dass die Gäste mit einem 8:1-Lauf über 12:11 (31.) und 17:11 (44.) vorentscheidend auf 20:12 (47.) davonzogen. „Finn hat ein überragendes Spiel gemacht und letztlich dafür gesorgt, dass wir uns entscheidend absetzen konnten“, lobte SG-Coach Schmalz.

In der Schlussphase konnten die Sandkruger, bei denen Jonas Schepker (7) am häufigsten traf, noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, während die Gäste in der Aufstellung viele Wechsel vornahmen, um den einen oder anderen angeschlagenen Spieler zu schonen. Beste Torschützen aufseiten der Vareler waren Dennis Summa (7/2) und Lukas Kalafut (6). Der wiedergenese SG-Shooter absolvierte pro Halbzeit bereits jeweils 20 Minuten Spielzeit und ist pünktlich zum Spitzenspiel am kommenden Samstag gegen Cloppenburg wieder voll einsatzfähig.

„Da müssen dann alle noch mal eine Schippe drauflegen“, betonte Schmalz und ergänzt: „Wir können und wollen die Liga wieder richtig spannend machen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.