Varel /Köln Große Freude bei Esther Henseleit und ihren Teamkameradinnen vom Hamburger GC Falkenstein: Dank eines souveränen 6:3-Erfolges gegen den GLC Berlin-Wannsee am Finalsonntag des Final-Four-Turniers in Köln haben sich die Hanseatinnen den angepeilten Titel des deutschen Mannschaftsmeisters bei den Frauen gesichert.

Neuer Titelträger der Deutschen Golf-Liga bei den Männern ist der GC Mannheim-Viernheim, der sich mit 8,5:3,5 gegen den Frankfurter GC durchsetzte. Die Frauen des GC St. Leon-Rot und die Männer des GC Hösel sicherten sich jeweils die Bronzemedaille im Spiel um Platz drei.

Die Frauen des Hamburger GC waren souverän in das Final Four eingezogen und galten neben den Titelverteidigerinnen vom GC St. Leon-Rot als Favoritinnen. Dieser Rolle wurde das Team um Vize-Europameisterin Esther Henseleit in Köln voll gerecht.

„Wir haben Hamburger Geschichte geschrieben“, zeigte sich HGC-Trainer Christian Lanfermann nach dem Sieg überwältigt: „Vor fünf Jahren begann unser Projekt. Wir haben viele gute Mädels bekommen und weiterentwickelt. Ich habe meiner Mannschaft voll vertraut und war deshalb für meine Verhältnisse relativ ruhig. Am Ende war es trotzdem sehr spannend.“ Der Wunsch nach dem großen Wurf sei immer da gewesen. Lanfermann: „Dass dieser jetzt gelungen ist, ist einfach nur riesig.“

Die Atmosphäre im Finale gegen Berlin-Wannsee war von freundschaftlicher Rivalität geprägt. Nach den Vierern führten die Nordlichter mit 2:1. In den Einzeln sah es früh schon sehr gut für Hamburg aus, wenn auch die meisten Matches eng und teils auch wechselhaft geführt wurden.

Im letzten Match des Tages zeigte die Berlinerin Luka Kienbaum eine ganz starke Leistung gegen die favorisierte Esther Henseleit (Handicap +5,5) , die in der deutschen Rangliste den ersten Platz belegt. Kienbaum lag zwischenzeitlich einmal 5auf, ehe sich die Varelerin nervenstark ins Match zurückkämpfte und Loch für Loch den Rückstand verkürzte. Als alles vorbei war, gab Henseleit aus Respekt vor deren Leistung der Kontrahentin den Punkt, so dass in der Statistik am Ende ein 6:3-Sieg für Falkenstein steht.

Auf Berliner Seite sah man trotz der Finalniederlage keine traurigen Gesichter. Hamburg hatte die Nordstaffel so klar dominiert, dass der Club von der Spree gut mit der Silbermedaille leben kann.

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