Varel /Kilifi County Glänzend gelaufen ist es für Esther Henseleit an den ersten beiden Spieltagen der „Magical Kenya Ladies Open“ im Osten Afrikas. So belegte die Profigolferin aus Varel beim letzten Saisonturnier der Ladies European Tour (LET) nach Runden von 69 und 70 mit 139 Schlägen (-5) den geteilten zweiten Platz.

Die 20-Jährige ist die einzige Spielerin, die auf der Anlage Vipigno Ridge, 30 Kilometer nördlich von Mombasa, die Führende in der Gesamtwertung, die Norwegerin Mariane Skarpnord, im Saisonfinale noch abfangen kann. Dazu benötigt Henseleit als aktuelle Zweite der Order of Merit ihren ersten Turniersieg.

Bislang war sie in ihrem ersten Profijahr schon zweimal Zweite geworden und konnte sich insgesamt zehn Top-Ten-Platzierungen erspielen. Der Titel „Rookie of the Year“ ist der Spielerin des Hamburger GC Falkenstein schon nicht mehr zu nehmen.

„Um die Order of Merit zu gewinnen, muss ich in Kenia siegen, und ich versuche jede Woche zu gewinnen“, sagt Henseleit: „Mein Ziel ist es, das Turnier zu genießen – und wenn ich dabei dann noch gut spiele, wäre das natürlich ideal. Aber wenn ich am Ende Zweite oder Dritte in der Order of Merit werde, dann ist das auch richtig gut in meinem ersten Jahr.“

Besser als die Varelerin schlägt sich in Kenia bislang nur die Schwedin Julia Engstrom (133/-11). Den zweiten Platz in der Turnierwertung teilt sich Henseleit mit der Schottin Kelsey Macdonald und der Finnin Ursula Wikstrom (alle 139/-5).

Derweil hat sich die Gesamtführende Skarpnord in Ostafrika bislang deutlich schwerer getan. Mit einer schwachen 75er Runde (+3) lag die Norwegerin nach dem ersten Tag nur auf dem geteilten 48. Platz, kämpfte sich am Freitag aber mit einer 70er Runde (-2) und insgesamt 145 Schlägen (+1) auf den geteilten 17. Rang nach vorn.

Die Gewinnerin in Kenia bekommt in der Gesamtwertung 150 „Order of Merit“-Punkte gutgeschrieben, die Zweitplatzierte noch 90. Das Tableau führt Skarpnord aktuell mit 687.23 Punkten an, Henseleit kommt auf 593.06 Zähler, gefolgt von der drittplatzierten Spanierin Nuria Iturrioz (510.95) und der Österreicherin Christine Wolf (505.65).

„Mein Schwung fühlt sich gut an, aber das tat er auch letzte Woche in Andalusien – und da hatte ich ein wirklich schlechte Runde“, erklärt Henseleit abschließend: „Ich hoffe, dass ich diesmal durchgehend gut spielen kann.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.