Varel /Jever Die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Vareler TB haben das Spitzenspiel in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten BW Emden-Borssum II mit 1:3 verloren. Zuvor hatte der VTB die TSG Westerstede II mit 3:1 besiegt.

 Bezirksliga

„Erst die Pflicht, dann die Kür, heißt es ja so schön. Leider konnten wir nur den ersten Teil einhalten“, resümierte VTB-Trainer Andreas Sinke. Im ersten Spiel des Tages gegen Westerstede II hatten sich die Varelerinnen nach leicht verschlafenem Beginn den ersten Satz mit 25:19 geholt. Im zweiten Durchgang setzte sich Westerstede nach dem 7:7 mit einer Aufschlagserie auf sieben Punkte ab. Zu viele Eigenfehler in Aufschlag und Annahme sowie Unkonzentriertheiten in Abwehr und Angriff kosteten dem VTB mit 12:25 den Satz. Danach lief es aber wieder besser. Mit gezielten Aufschlägen wurde auch das Abwehr- und Angriffsspiel sicherer, so dass die Gastgeberinnen die Durchgänge drei und vier deutlich mit 25:13 und 25:12 gewannen. Die Pflicht war erfüllt.

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Gegen den Tabellenzweiten Emden sollte die Kür folgen. Nach gutem Beginn ging Varel jedoch die Konzentration verloren. Erst zum Ende des Satzes erwachte der Kampfgeist. Nach dem 23:23 musste der VTB den Satz dennoch abgeben (23:25). Im zweiten Durchgang (25:13) spielten die Gastgeberinnen dann so, wie Sinke es sich gewünscht hatte. Auch die Auszeiten und einige Wechsel auf Emder Seite konnten den Spielfluss nicht unterbrechen. Konnte der VTB den Anfang des dritten Satzes noch offen gestalten, setzte sich Emden aber alsbald ab. „Wir konnten mit unseren Aufschlägen nicht mehr punkten, auch der Angriffsdruck wurde weniger“, analysierte Sinke: „Emden wiederum hatte sein starkes Abwehr-Angriff-Spiel wiedergefunden und ließ uns in der Abwehr verzweifeln.“

Der VTB gab diesen Durchgang mit 15:25 ab. Im vierten Satz setzte sich Emden nach ausgeglichenem Beginn mit zwei Punkten ab. Das letzte Aufbäumen der Varelerinnen verpuffte am starken Siegeswillen von Emden (18:25).

 Bezirksklasse

Die Spielerinnen des MTV Jever waren beim klaren 3:0-Erfolg dem gastgebenden VfL Bad Zwischenahn spielerisch klar überlegen. Für Zuspielerin Tomke Woltmann war es das erste Spiel nach ihrem Bänderriss. Sie fügte sich mit gelungenen Aktionen in der Abwehr sowie im Zuspiel jedoch sofort wieder gut ins Team ein. Julia Hölscher und Jana Lischke überzeugten sowohl über die Mittelposition im Block als auch im Angriff. Nach einer knappen Stunde Spielzeit hieß es 25:14, 25:18 und 25:5 für den MTV.

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