Varel /Jever Jetzt ist es amtlich: Die Verbandsliga-Volleyballer des Vareler TB müssen den Gang in die Landesliga antreten, obwohl das Team von Spielertrainer Andreas Sinke alles gegeben hat.

Männer: Verbandsliga

Den letzten Heimspieltag der Saison hat der Vareler TB recht versöhnlich gestaltet. Gegen die favorisierte TG Wiesmoor gab es ein umkämpftes 3:2 (25:18, 14:25, 20:25, 25:21, 15:8) mit vielen guten und konzentrierten Abwehr-Aktionen, toller Stimmung auf und neben dem Platz sowie dem besseren Ende für den VTB. Mit dem Schwung aus dem gewonnenen vierten Satz ließen die Vareler nicht nach und wurden durch die Stimmung der Zuschauer mitgerissen.

Auf einer Welle der Euphorie klappte nahezu alles, und man ließ Wiesmoor nicht den Hauch einer Chance. Der ganze Spieltag stand allerdings wieder einmal unter keinem guten Stern. Tags zuvor hatte sich noch VTB-Libero Florian Bruness krankgemeldet, Libero Sebastian Wosnitza musste ebenfalls absagen. Dennoch feierten die Vareler letztlich einen Prestige-Sieg gegen die befreundeten Ostfriesen.

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In der zweiten Partie des Tages konnte der VTB dem Tabellendritten Oldenburger TB II mit dem 2:3 (25:17, 17:25, 25:22, 18:25, 10:15) immerhin noch einen Punkt abnehmen. „Wäre uns im neunten von zehn Sätzen nicht die Kraft ausgegangen – die Ersatzbank war mit zwei Mann nicht gerade üppig gefüllt – hätten wir die Oldenburger auch schlagen können. Somit haben wir dann immerhin doch noch etwas in der aktuellen Meisterschaft und den Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz eingegriffen“, resümierte VTB-Mannschaftskapitän Christian Jünger.

Da die Tecklenburger Land Volleys III ihre Partie bei Union Lohne mit 3:0 gewannen, hätten dem VTB auch zwei Siege zum erhofften Abstiegsrelegationsplatz nicht mehr gereicht. „Mit dem Sieg gegen Wiesmoor und dem Punktgewinn gegen OTB II haben wir indes die Meisterschaft zugunsten von Wildeshausen entschieden“, sagte Jünger und zeigte sich stolz auf die gezeigte Leistung: „Umso ärgerlicher aber, dass wir es im Saisonverlauf nicht öfter geschafft haben, solche Spiele abzuliefern und somit einem Abstieg zu entgehen.“

Frauen: Bezirksliga

Mit zwei 3:1-Heimsiegen gegen den Tabellenzweiten Wilhelmshavener SSV und Sechsten SV Nordenham hat der Vareler TB seine Minimalchance auf den Aufstiegsrelegationsplatz zwei gewahrt. Gegen Nordenham war der VTB nur schwer ins Spiel gekommen. Es fehlte der Aufschlagdruck. Zudem war man im Block und im Angriff nicht konsequent genug.

Nach dem Verlust des ersten Satzes (20:25) wurde das Spiel der Gastgeberinnen anschließend nicht viel besser. Erst in der Satzverlängerung hatte Varel mit 27:25 das bessere Ende für sich. Eine Aufschlagserie von Tanja Sundermann legte dann den Grundstein für den Gewinn des dritten Satzes mit 25:21. Der vierte Durchgang war ein Spiegelbild des vorangegangenen Satzes. „Mit viel Siegeswillen konnten wir schließlich den Satz mit 25:22 und das Spiel mit 3:1 gewinnen“, resümierte VTB-Trainer Andreas Sinke.

Durch zwei gute Aufschlagserien von Steffi Kaup und Maren Lehmann fand der VTB in der Partie gegen Wilhelmshaven schnell ins Spiel. Nach dem Gewinn des ersten Satzes (25:20) ging der folgende Durchgang mit 25:15 deutlich an die Gastgeberinnen. Anschließend wehrte sich der WSSV, zugleich schlich sich beim VTB der Schlendrian ein. Die Folge war der Satzverlust mit 22:25. Im vierten Satz glänzte das Sinke-Team beim 25:18 dann wieder mit präzisen Annahmen, druckvollen Angriffen und guter Blockarbeit. „Ein großes Lob an die gesamte Mannschaft für ein so exzellentes Spiel, das mit der Partie beim WSSV eines der besten der Saison war“, freute sich Sinke.

Bezirksklasse

Mit der 2:3-Niederlage beim Bürgerfelder TB hat der MTV Jever die Chance verpasst, auf den Aufstiegsrelegationsplatz zwei vorzurücken. Trotzdem haben die Marienstädterinnen am letzten Spieltag Mitte März noch Chancen auf den Aufstieg. Die Partie in Oldenburg war hart umkämpft. Mit 29:27 und 25:21 gingen die ersten beiden Durchgänge an den BTB, ehe das Team von MTV-Trainer Volker Preuß den Spieß umdrehte und die Sätze drei und vier mit 27:25 und 25:22 für sich entschied. Im entscheidenden Tiebreak des fünften Satzes setzten sich die Gastgeberinnen aber mit 15:9 durch.

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