Varel Zwar hat die Corona-Pandemie dem ursprünglich auf den letzten Spieltag terminierten Showdown im Titelkampf der Handball-Regionsliga zwischen der weiblichen E-Jugend der JHSG Varel I und Verfolger JSG Wilhelmshaven I einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Doch können Varels Coach Lars Göken und seine Spielerinnen mit dem Verlauf bis zum Abbruch der Spielzeit sehr zufrieden sein. Zumal die Varelerinnen auf Basis der Quotientenregelung die Saison 2019/2020 als Erste abgeschlossen haben.

Dennoch schwingt bei allen Beteiligten der JHSG auch etwas Wehmut mit, dass der emotionale Höhepunkt im direkten Duell der Titelrivalen ins Wasser gefallen ist. Grund: Nach nunmehr drei gemeinsamen Jahren, in denen die Mannschaft sehr eng zusammengewachsen ist, verlässt ein Großteil das Team altersbedingt in Richtung D-Jugend.

Rückblick: 2017 hatte Göken die damalige F-Jugend, die aus beruflichen Gründen plötzlich ohne Trainer dastand, spontan übernommen. Zunächst wurden die Spiele noch in Turnierform ausgetragen. Später nahm die JHSG gleich mit drei weiblichen E-Jugend-Teams am Punktspielbetrieb teil – wobei die E 1 und E 2 in der Verantwortung von Göken lagen, der auch viele Aktionen abseits des Spielfeldes organisierte.

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Der sportliche Höhepunkt der nun abgebrochenen Saison war Mitte Februar das richtungweisende Heimspiel gegen „Angstgegner“ JSG Wilhelmshaven, gegen den die Varelerinnen in der ersten Spielzeit wie auch in der Vorrunde dieser Saison stets verloren hatten. Doch diesmal entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe. In der letzten Sekunde hatten die Gastgeberinnen sogar noch die Chance auf den Sieg, doch der letzte Wurf landete am Pfosten. Dennoch reichte das 15:15 zur Übernahme der Tabellenführung, die man nicht mehr abgeben sollte.

Zum Wiedersehen der beiden Spitzenteams im „Endspiel“ um den Meistertitel – und zugleich letzten Spiel der Varelerinnen unter Coach Göken – ist es nun also nicht mehr gekommen. „Das soll die großartige Leistung der Mannschaft sowie des Trainers aber nicht schmälern“, betont Guido Neuber, dessen Tochter zur Mannschaft gehört.

Während Lars Göken, weiterhin unterstützt von seiner Frau Iris, zur kommenden Saison mit den neuformierten E-Jugend-Teams erneut die obere Tabellenhälfte anvisiert, versuchen die meisten aktuellen E-Mädchen nach den Sommerferien ihr Glück bei den D-Jugendlichen. Zur Mannschaft des Staffelsiegers gehören: Finja Neuber, Parwane Eslami, Claire Logemann, Finja Watermann, Cara Suhren, Jorina Blum, Mattea Henk, Mara Peters, Clara Wolf, Alina Luers, Sophie Brinkmann, Alina Helmke und Anna Willmann.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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