Varel Nach dem abrupten Saisonende tut sich etwas bei den Handballteams der SG Obenstrohe/Dangastermoor. Während die SG-Männer auch in der kommenden Spielzeit in der Landesklasse auflaufen, ziehen sich die Obenstroher Frauen freiwillig aus der Landesliga zurück – mit Folgen: Trainer Nils Makovicka gibt seinen Posten zum 1. Juni auf. Ein Nachfolger wurde offiziell noch nicht bekanntgegeben.

Landesliga, Frauen

„In der Mannschaft steht ein Umbruch bevor“, erläutert Makovicka, der das Team vor der Saison von Peter Holm übernommen hat: „Der Spaßfaktor soll mehr im Vordergrund stehen. Dafür bin ich der falsche Mann. Ich bin leistungsorientiert und für die Landesliga gekommen, aber nicht für die Klasse darunter. Das ist nicht mein Ding.“

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Seine Entscheidung habe aber nichts mit der Mannschaft zu tun. Mit der Leistung des Landesliga-Aufsteigers ist der scheidende Coach zufrieden. „Wir haben unser Ziel erreicht. Beim Saisonabbruch standen wir auf einem Nichtabstiegsplatz.“

Man hätte sich aber schon viel früher aus dem Abstiegskampf verabschieden können. In engen Spielen habe man jedoch aufgrund mangelnder Erfahrung Lehrgeld bezahlen müssen. Hinzu kam der Ausfall von Torjägerin Melanie Coquille wegen ihrer Schwangerschaft. „Seit diesem Zeitpunkt lief es etwas schleppend. Schade, dass die Corona-Pandemie am Ende alles kaputt gemacht hat“, erklärt Makovicka, der mit Handball nichts mehr zu tun haben will. „Jetzt reicht es“, betont der Coach.

Landesklasse, Männer

Zuversichtlich in die neue Spielzeit hingegen gehen die Landesklassen-Männer der SG Obenstrohe/Dangastermoor mit einem Stamm von 14 Spielern. Neben Helge Busemann und Eric Brandt wird auch Christian Schmidt der Mannschaft weiter zur Verfügung stehen. „Christian will mindestens bis zum Ende der Hinserie spielen“, sagt Co-Spielertrainer Marco Hoffmann.

Vom TvdH Oldenburg kommt in Nils Timme eine Verstärkung auf Rückraum rechts und Rechtsaußen. „Ein Torwart fehlt uns noch“, sagt Hoffmann, der nicht so ganz mit der abgelaufenen Spielzeit zufrieden ist. „Es hätte besser laufen können. Unser Kader hat sich aber immer wieder durch Verletzungen oder auch urlaubsbedingt verändert“, sagt der spielende Co-Trainer an der Seite von Coach Björn Hartmann. Man habe relativ wenig zusammen trainieren können und größtenteils von der individuellen Klasse der einzelnen Spieler gelebt.

Wie es letztendlich aber mit dem Handball in der Coronakrise weitergeht, stehe noch in den Sternen. „Die Obenstroher Turnhalle ist bis nach den Sommerferien gesperrt. Ich hoffe, dass wir dann nicht gleich in den Ligabetrieb einsteigen müssen. Zumal wir noch gar nicht wissen, gegen wie viele Teams wir spielen müssen“, erklärt Hoffmann.

Eins steht allerdings schon fest: Es wird wegen einer Ligenreform definitiv die letzte Saison in der Handball-Landesklasse sein. „Die Spielklasse wird danach aufgelöst“, sagt Hoffmann.

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