Varel Zwei von acht qualifizierten E-Junioren-Fußballteams aus Friesland haben bei der Zwischenrunde des Sparkassen-Cups in Langendamm den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Dort war beim niedersachsenweit ausgetragenen Sichtungsturnier allerdings Endstation für den TuS Büppel (0:3 gegen den späteren Turniersieger VfL Oldenburg) sowie die SG Sande-Gödens (0:1 gegen den Finalisten VfL Edewecht).

Der VfL Oldenburg hatte sich in einem spannenden Finale mit 2:0 gegen Edewecht durchgesetzt und nimmt nun am 17. Juni an der Endrunde in Barsinghausen teil. Die von Stefan Witzmann trainierten Oldenburger bekamen den Siegerpokal in Langendamm vom Vorsitzenden des Fußballkreises Friesland, Andreas Schumacher, überreicht.

Obwohl der TV Neuenburg tags zuvor abgesagt hatte und Frisia Wilhelmshaven II unabgemeldet der Zwischenrunde fernblieb, kämpften 26 Mannschaften bei hochsommerlichen Temperaturen, die den jungen Kickern alles abverlangten, um den Sieg und die begehrte Fahrkarte zur Endrunde.

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In der Vorrunde wie auch in den nachfolgenden Partien im Viertel-, Halbfinale, Spiel um Platz drei und Endspiel bekamen auch die Stützpunkttrainer sowie Talentscout Jürgen Betzold von Werder Bremen zahlreiche spannende und umkämpfte Begegnungen zu sehen. Den Sprung ins Viertelfinale verpassten aus Friesland die Talente des FC Zetel, Heidmühler FC, TuS Sillenstede, TuS Obenstrohe und der SG Wangerland.

Wie beim Sparkassen-Cup gewohnt, stand dabei der Fair-Play-Gedanke im Vordergrund – was auf dem Spielfeld unter den Kindern wie in der Vorjahren auch wieder gut funktionierte. So wurden die Spiele erneut ohne Schiedsrichter ausgetragen. „Hier sollen die Fußballer auf dem Spielfeld die Entscheidungen treffen, sich einigen und nur notfalls einmal die Trainer am Rand eingreifen“, erläuterte Thorsten Frers.

Umso mehr ärgerte sich Frieslands Kreislehrwart über das Verhalten diverser Erwachsener am Spielfeldrand. „Erschreckend war in diesem Jahr das Verhalten etlicher Eltern und einiger Trainer, bei denen der Fair-Play-Gedanke anscheinend im Wortschatz nicht vorkommt“, echauffierte sich Frers: „Lauthals wurden die Spieler und deren Entscheidungen auf den Plätzen beeinflusst.“

Zudem seien eingerichtete elternfreie Zonen missachtet worden, mehrfach mussten Eltern sogar des Innenraumes verwiesen werden. „Hinzu kamen Trainer, die ihre Spieler neben dem Platz verbal derart angingen, weil sie ein Spiel verloren haben – unglaublich und unfassbar“, erklärte Frers und betonte: „Hier werden wir in Zukunft bei der Ausrichtung der Vor- und Zwischenrunden gegensteuern!“

Abschließend bedankte sich Frers beim ausrichtenden TuS Dangastermoor ebenso für die Unterstützung wie bei den vielen Helfern des NFV, darunter Torben Cordes, Sven und Steffen Lühr, Stefanie Welsch, Steffen Uhlenbusch, Rainer Müller, Wilco Uitslag und Björn Schumacher.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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