Varel Der TuS Varel 09 hat nach der Berichterstattung über die beabsichtige Fusion des TuS Obenstrohe, TuS Büppel und TuS Dangastermoor (NWZ vom 17. Juni) die Beweggründe erklärt, dem neuen Großverein nicht beizutreten. „Bei der Entscheidung des TuS Varel 09, selbstständig bleiben zu wollen, ging es mitnichten um das Festhalten liebgewordener Traditionen. Beim TuS Varel ist man ganz im Gegenteil der Ansicht, dass man mit der Selbstständigkeit den moderneren Weg geht. Für die Entscheidung der Vereine aus Obenstrohe, Büppel und Dangastermoor gibt es in der Tat Gründe. Kräfte bündeln und Strukturen leistungsfähiger gestalten zu können sind Ziele, die ein moderner Verein sich setzen muss“, schrieb der 2. Vorsitzende Uwe Cassens.

„Lange Zeit schien auch vielen Mitgliedern des TuS Varel 09 allein die Größe des neuen Vereins eine angemessene Antwort auf die strukturellen Herausforderungen zu sein. Im Laufe des Diskussionsprozesses setzte sich allerdings eine Erkenntnis durch, die sich auch auf anderen gesellschaftlichen Ebenen beobachten lässt: Die Vorstellung, Wachstum allein böte die Lösung struktureller Probleme, wird zunehmend misstrauisch beäugt. Es mag wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen geben, denen man mit einem Wachstumskonzept begegnen muss. Fakt ist aber auch, dass Wachstumsideologien seit langem in einer Krise sind.“

Und weiter: „Der TuS Varel 09 hat sich vor dem Lockdown für die Selbstständigkeit entschieden. Heute scheint sich die Richtigkeit seiner Entscheidung zu bestätigen: Es scheint uns moderner zu sein,   mit den Möglichkeiten eines kleinen Vereins besser aufeinander zu achten und Bedürfnisse wahrzunehmen.   mit engagierten und kompetenten Mitarbeitern Talente zu entdecken und zu fördern.  mit der Nähe, die ein kleiner Verein schaffen kann, in einer unübersichtlichen Welt ein Stück Heimat zu bieten.  gemeinsam mit den Behörden und Institutionen junge Menschen zu verantwortungsbewussten Jugendleitern auszubilden.  in dieser Phase der Neuorientierung auf pseudo-profihaftes Getue und Gewese zu verzichten. Wir sind ein Breitensportverein.  die Ressourcen zu nutzen, die das Gelände an der Windallee immer noch bietet.  nach der Corona-Pandemie mit einem mutigen Schritt das teure Luftschloss im Dunstkreis der Papierfabrik aufzugeben“ (neuer Sportpark Langendamm).

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