Varel /Berlin Will die Stadt Varel die vom Bund in Aussicht gestellte Förderung in Höhe von vier Millionen Euro für den geplanten Sport- und Bürgerpark in Anspruch nehmen, muss dieses Projekt in Langendamm realisiert werden. Das ist eines der Ergebnisse des Koordinierungsgesprächs, das Bürgermeister Gerd-Christian Wagner am Montag im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Berlin geführt hat.

Das heißt im Klartext: Im Konflikt mit der Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV), die einen neuen Sport- und Bürgerpark in unmittelbarer Nachbarschaft ablehnt, muss nun ein Kompromiss gefunden werden, wenn das Gesamtprojekt nicht scheitern soll. In den kommenden Wochen wolle die Stadtverwaltung daher weitere Gespräche mit den Verantwortlichen des Unternehmens führen, „um in Ruhe die zwischenzeitlich geäußerten Belange und Bedenken der PKV auszuloten und zu integrieren“, teilte Wagner am Dienstag mit.

Die PKV hatte sich gegen das Projekt in Langendamm ausgesprochen, weil sie Beeinträchtigungen im Lastwagenverkehr befürchtet, auf die Immissionen und Geruchsbelästigung durch die Produktion in direkter Nachbarschaft hinwies und Angst hat, dass Flächen für eine künftige Erweiterung der Fabrik zerschnitten werden. Zeit genug, um zu verhandeln, besteht. Denn der späteste Abgabetermin des endgültigen Antrags ist nun das erste Quartal 2020. „Wegen der Komplexität des Projektes und der Antragsflut wurde der Planung mehr Zeit eingeräumt“, so Wagner.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Das Waldstadion in seiner jetzigen Form könne erhalten werden. Auch das ergab das knapp dreieinhalbstündige Gespräche in Berlin. „Die thematisierte Nachnutzung des Waldstadions zu Sportzwecken ist grundsätzlich möglich“, berichtete Gerd-Christian Wagner.

Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.