Ulm /Heidmühle Bei den deutschen Jugend-Meisterschaften der Leichtathleten in Ulm hat Lale Eden vom Heidmühler FC den Sprung aufs Treppchen verpasst. Die Wangerländerin landete im Hochsprung der U 20 mit 1,74 m auf dem sechsten Platz.

„Das ist nicht zufriedenstellend“, gestand die mit sich selbst unzufriedene 19-Jährige am Tag nach der für sei bereits dritten DM-Teilnahme in dieser Saison: „Ärgerlich – vor allem, wenn man weiß, dass da viel mehr Potenzial ist. Schließlich bin ich die Siegerhöhe schon gesprungen.“

Den deutschen Meistertitel sicherte sich im Donaustadion indes Mareike Max (Werder Bremen), die als einzige Teilnehmerin 1,80 m überquerte und für ihren Meister-Coup insgesamt lediglich drei Sprünge benötigte. Hinter der neuen Titelträgerin folgten drei Athletinnen, die allesamt die Höhe von 1,77 m meisterten. Weil Meike Reimer (ABC Ludwigshafen) 1,70 m, 1,74 m und 1,77 m jeweils im ersten Versuch gepackt hatte, wurde sie deutsche Vizemeisterin. Den Bronzerang teilten sich Laura Gröll (LG Eckental) und Leonie Reuter (LG Nord Berlin). Fünfte wurde Nicola Ader (TG Rimbach), die wie Lale Eden 1,74 m überquerte.

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Mit der Einstellung ihrer Saisonbestleistung von 1,81 m hätte die Wangerländerin um den DM-Titel mitspringen können. Doch es kam anders: Zwar schaffte sie die Anfangshöhe von 1,70 m im ersten Versuch, leistete sich danach aber zwei Fehlversuche über 1,74 m. Um ihre Medaillenchancen zu wahren, ging die 19-Jährige volles Risiko und ließ der 1,77 m aus: „Ich hatte j nichts mehr zu verlieren und war über die 1,74 m richtig hoch drüber.“ An der Höhe von 1,80 m scheiterte sie allerdings dreimal – wenn auch bei den ersten beiden Versuchen nur ganz knapp.

Hatte die Wangerländerin bei der U-23-DM in Leverkusen (9. Platz) und bei der DM der Frauen in Erfurt (8.) vor allem mit ihrem Anlaufrhythmus gehadert, fehlte ihr nach Analyse von Landestrainerin Astrid Onnen diesmal das Gegenhalten in der Kurve und damit die nötige Innenlage. So stieg sie zu steil und fehlte der Abstand über der Latte, was zum Reißen mit dem Fuß oder der Wade führte.

„Schade, die Saison ist nach hinten raus nicht so gut gelaufen, wie ich mir das erhoffte habe – aber ich werde den Kopf nicht in den Sand stecken“, gab sich Lale Eden, die Mitte September wegen der deutlich besseren Trainingsbedingungen zunächst für ein Jahr in den Olympiastützpunkt Hannover wechselt, schon wieder angriffslustig. Daher wird sie Ende August auch am internationalen Hochsprung-Meeting in Eberstadt teilnehmen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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