Mariensiel Etwa alle 30 Minuten wird den Besuchern der Jade-Weser-Airport-Days, die am 13. und 14. August, zwischen 10 und 18 Uhr nach zehnjähriger Pause erstmals wieder auf dem Flugplatz Mariensiel stattfinden, eine Vorführung geboten.

„Kunstflugpiloten zeigen spektakuläre Luftakrobatik, auch mit einer historischen Maschine, Hubschrauber zeigen Rettungsübungen oder die Flugzeuge und Helikopter werden am Boden Interessierten erklärt“, berichtet Daniel Baumgart, technischer Leiter der Motorfluggruppe Wilhelmshaven-Friesland, die das Fest mit viel ehrenamtlicher Arbeitskraft unterstützt. Auch die Idee für ein zweites Fest kam aus den Reihen der Sportflieger.

Neben den Vorführungen sind Rundflüge mit den Flugzeugen oder Helikoptern möglich. „Wer sich traut, der kann auch an einem Kunstrundflug teilnehmen“, sagt Baumgart. Zudem werden Flugzeuge aus ganz Deutschland und den Nachbarländern zum Fest erwartet.

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Erste Zusagen für Flugvorführungen gibt es schon: Unter anderem wird die North American T-6 von Walter Eichhorn, eine selbstgebaute RV-8 aus Dänemark, und ein Hubschrauber des Wiking Helikopter Service erwartet. „Wir rechnen aber in den kommenden Wochen und Monaten noch mit sehr viel mehr Zusagen“, so Baumgart. Allerdings sei auch damit zu rechnen, dass das eine oder andere Flugzeug doch nicht kommt, weil es technische oder sonstige Probleme gibt. „Da ist viel Bewegung drin, es wird also ein sehr spannendes und flugreiches Wochenende.“

Umrahmt wird das Fest von einem bunten Programm für die ganze Familie. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und auch für die Kinder gibt es eigene Angebote. „Wir richten uns mit dem Fest gezielt an Familien“, betont Frank Schnieder, Geschäftsführer des Jade-Weser-Airport. „Aber auch an Fachpersonal aus der Luftfahrt“, ergänzt Baumgart.

Mit dem Fest möchte sich der Flugplatz der Öffentlichkeit präsentieren. „Dabei geht es natürlich auch im Akzeptanz in der Bevölkerung“, sagte Frieslands Landrat Sven Ambrosy, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender des Jade-Weser-Airport. Der Flugplatz, auf dem derzeit rund 130 Mitarbeiter beschäftigt sind, sei etwas besonderes in der Region und er werde häufig unterschätzt, meint er. Dabei sei er technisch sehr gut ausgestattet, werde nicht nur von Sportfliegern genutzt, auch Unternehmen hätten sich dort angesiedelt. „Dennoch sind wir offen für Neues und wollen die Attraktivität des Flugplatzes weiter steigern“, betonte er.

Eine Konkurrenz zum Altstadtfest in Jever, das am selben Wochenende stattfindet, sehen die Organisatoren indes nicht. „Ganz im Gegenteil: Wir erhoffen uns Synergieeffekte“, sagt Ambrosy.


Mehr Infos unter   www.jadeweserairportdays.de 
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