Altjührden Über 400 Zuschauer waren am Sonnabendabend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden Zeugen einer erneut starken Leistung der Drittliga-Handballer der HSG Varel-Friesland. Das Team von Trainer Andrzej Staszewski fegte die TSG Bielefeld beim 32:20-Kantersieg, dem höchsten Erfolg in dieser Spielzeit, förmlich vom Parkett.

Sichtlich zufrieden und entspannt zeigte sich Staszewski nach dem einseitigen Spiel. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigert. Gefallen hat mir besonders das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff“, so der HSG-Coach. In der Tat präsentierten die Gastgeber 60 Minuten lang Tempohandball. Verschnaufpausen wurden so gut wie keine eingelegt. Beim Start-Ziel-Sieg gingen die Vareler konzentriert und zielstrebig zu Werke.

Von Beginn an hatten die ersatzgeschwächten Gäste aus Ostwestfalen keine Chance. Der bärenstarke slowakische A-Nationalspieler Lukas Kalafut (insgesamt zehn Treffer) und der bosnische Juniorennationalspieler Petar Bubalo gaben der HSG mit einer schnellen 2:0-Führung die Marschroute vor. Überwanden die Bielefelder doch einmal die kompakte und energisch agierende Vareler Abwehr, stand in Andre Seefeldt ein Keeper im Tor, der die Gästeangreifer reihenweise zur Verzweiflung brachte. Am Ende standen 21 Paraden auf dem Konto des Routiniers.

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Mit donnerndem Applaus wurde der 35-Jährige zehn Minuten vor dem Ende gegen Hendrik Legler ausgewechselt. Der Youngster konnte in der Schlussphase mit drei Reflexen ebenfalls überzeugen. Mit 20 Gegentreffern hielten sich die Friesländer exakt an die Vorgabe von Staszewski. „Genauso habe ich mir das vorgestellt“, freute sich der HSG-Coach.

Große Freude dürfte Staszewski auch an dem Spiel seines Sohnes Oliver gehabt haben. Als vorgezogener Abwehrspieler der 5:1-Deckungsformation durchkreuzte der polnische Juniorennationalspieler nicht nur zahlreiche Angriffsaktionen der Bielefelder, sondern trug sich auch fünfmal in die Torschützenliste ein. Zudem leitete der 20-Jährige einige schnelle und erfolgreiche Angriffsaktionen der Gastgeber ein. „Das hat Spaß gemacht“, sagte Oliver Staszewski nach Spielschluss. „Wir haben gut gearbeitet. Die Bielefelder waren zum Schluss mit ihren Kräften am Ende.“

Bei dem Spiel aus einem Guss fiel es kaum auf, dass die angeschlagenen HSG-Stammkräfte Helge Janßen (Grippe), Marek Mikeci (Bänderdehnung im Fuß) und Martins Libergs (Leistenprobleme) nur wenig Einsatzzeiten erhielten. Lediglich mit der Ausführung von Standardsituationen (u.a. zwei verworfene Siebenmeter) war Andrzej Staszewski nicht ganz zufrieden. „Da gibt es noch Handlungsbedarf. Trotz der starken Partie sollten wir auf dem Boden bleiben. Wir werden weiterhin kleine Brötchen backen“, sagte der HSG-Trainer.

Die Gäste hatten in Daniel Meyer (8/4) und Heinrich Steinkühler (6) ihre besten Spieler und Torschützen. „Unsere Niederlage ist völlig verdient. Varel war uns in allen Belangen deutlich überlegen. 34 verworfenen Bälle sprechen eine klare Sprache. In der zweiten Hälfte hatten wir überhaupt keinen Zugriff mehr aufs Spiel und einfach zu wenig Tore gemacht“, resümierte Bielefelds Coach Michael Reiners die Niederlage.

HSG Varel-Friesland: Seefeldt (21/1 Paraden), Legler (3) – Andrija Bubalo, Dilkas 3, Janßen 2, Kalafut 10/1, Schinnerer 2, Petar Bubalo 4, Linda 1, Staszewski 5, Mikeci 1, Bötel 4/3, Libergs 1.


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