Sande Knapp vier Stunden lang hat Tischtennis-Verbandsligist TuS Sande um wertvolle Zähler gegen den Abstiegskampf gekämpft – belohnt wurde das Sextett am Ende für seinen Einsatz jedoch nicht. Nach dem vorherigen wertvollen Punktgewinn bei Eintracht Hittfeld folgte nun bei der Heimpremiere gegen TV Oyten eine hochgradig empfindliche 7:9-Pleite, die den TuS wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren ließ. „Unglücklicher geht es kaum“, formulierte Sandes Teamsprecher Sebastian Fengler nach der Begegnung. „Es war eine schwer zu verarbeitende und zugleich unglückliche Niederlage.“

Zu Beginn war zunächst aus TuS-Sicht alles nach Plan verlaufen. Unter den Augen von Ex-Mitspieler Frank Black zierte nach den Eingangsdoppels eine 2:1-Führung die Ergebnistafel – lediglich Nelson Jahnel/Hendrik Biele hatten sich dem starken Top-Doppel der Gäste Rico Buchholz und Peter Igel beugen müssen. Letzterer weist unter anderem langjährige Oberligaerfahrung durch seine Zeit bei SF Oesede auf.

„Die im Endeffekt spielentscheiden Partien gab es gleich in den ersten beiden Einzeln des Tages“, wusste Fengler. „Beide verliefen auf teilweise sehr hochklassigem Niveau.“ Patrick Kohlrautz brachte dabei in einem durchaus ansehnlichen Spiel eine 2:0-Satzführung gegen Buchholz nicht über die Ziellinie, woran auch ein 5:2-Zwischenstand im Entscheidungssatz nichts ändern konnte.

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Noch dramatischer ging es am Nebentisch zu, an dem Henning Hartmann Abwehrrecke Igel am Rande einer Niederlage hatte. Nach einer schnellen 2:0-Satzführung musste aber auch Hartmann in den Entscheidungssatz, den er bis zum 9:4 bestimmte. Doch Igel zeichnete schon immer seine Kämpfermentalität aus, die ihm schließlich doch noch den hauchdünnen 15:13-Erfolg im Finalsatz einbrachte. Somit gingen anfangs gleich zwei Schlüsselspiele an die Verdener.

In der Folge schenkten sich beide Teams nichts – bis zum 7:7 begegneten sich beide Mannschaften weiter auf Augenhöhe. Dabei konnte sich keiner der beiden Kontrahenten richtig absetzen. Besonders bitter aus TuS-Sicht war bis dahin die unnötige Niederlage von Jahnel gegen Gluza an: So fabrizierte das Aufschlagtalent des TuS bei 2:1-Satzführung in der entscheidenden Phase des vierten Durchgangs unfreiwillig zwei Fehlangaben in Folge, um schließlich diesen Satz und am Ende die gesamte Partie noch aus der Hand zu geben. Da half es Jahnel auch nichts, den dritten Satz mit 11:0 gegen seinen jungen Kontrahenten gewonnen zu haben.

Im letzten Einzel des Tages kam Janssen seiner Favoritenstellung gegen Fichtner bis zur 2:1-Satzführung nach. Dann allerdings stellte sich der Gästespieler immer besser auf das Störspiel und die Noppe des Sanders ein und wurde immer sicherer. So sorgte Fichtner für die 8:7-Führung für die Gäste vor dem Entscheidungsdoppel.

In diesem fiel die Entscheidung gleich im ersten Satz, den Kohlrautz und Hartmann trotz der günstigeren Konstellation gegen Igel/Buchholz knapp mit 10:12 verloren. Zwar keimte nach dem gewonnen dritten Durchgang noch ein wenig Hoffnung auf – die verpuffte jedoch, als der Gast den Matchball zum 11:6 im vierten Satz verwandelte.

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