Sande Die Tischtennisspielerinnen des TuS Sande haben sich auf Platz zwei der Oberliga katapultiert. Vor dem 7. Spieltag waren die Friesländerinnen Fünfter, doch durch den 8:2-Heimerfolg am Sonnabend gegen den TSV Heiligenrode befindet sich der TuS mit 10:4 Punkten nun als Zweiter in Schlagdistanz zu Klassenprimus Spvg. Oldendorf (12:2). Diese Momentaufnahme kann sich jedoch schon bald ändern, da der Drittplatzierte SSV Neuhaus (9:1) zwei Partien weniger als Sande und Oldendorf bestritten hat und somit beide Teams theoretisch überholen kann.

TuS-Team-Betreuer Frank Black freute über den bislang höchsten Saisonsieg gegen die abstiegsbedrohte Gäste aus Heiligenrode. „Da lief es wie am Schnürchen, schon die Aufstellung der Doppel passte wie die Faust aufs Auge.“ So trafen in den Eingangsdoppeln Anke Black/Susanne Meyer auf die vermeintlich schwächere Paarung Ricarda Hubert/Christiane Pelka, die sie in drei starken Sätzen bezwingen konnten. Derweil hatten es am Nebentisch Meike Gattermeyer/Sinja Kampen mit Denise Kleinert/Melanie Schneider zu tun. „Beide mussten sich mächtig strecken, um ihre Gegenüber mit 11:9 im Entscheidungssatz zu besiegen“, so Frank Black. Die erste Weichenstellung auf den späteren Erfolg war somit gelegt, mit einem 2:0-Vorsprung wurde die erste Einzelrunde eingeläutet.

In eben dieser hielten die Stuhrerinnen noch gut mit – es kam zu einer 2:2-Punkteteilung. Sandes Topakteurin Gattermeyer feierte durch ein deutliches 3:0 über Schneider ihren 15. Saisonsieg, während Kampen mit demselben Ergebnis Abwehrstrategin Kleinert unterlag. In der Begegnung zwischen der Nummer drei, Black, gegen die an Position vier aufschlagende Pelka behielt die TuS-Allrounderin trotz Verlustes des zweiten Satzes die Oberhand. Deutlich spannender verlief hingegen das Match von der Senioren-Bezirksmeisterin Meyer gegen Hubert, das letztendlich die Heiligenroderin nur knapp mit 11:8 im Finalsatz für sich entscheiden konnte. Es sollte jedoch das letzte Erfolgserlebnis für den TSV bleiben, denn ab diesem Zeitpunkt spielte nur noch der TuS Sande.

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Nun kam es zum mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen zwischen der offensiv ausgerichteten Gattermeyer und der Defensiv-Spezialistin Kleinert, das die Linkshänderin aus Sande mit 3:1 gewann. Frank Black räumte ein: „Es war eine ausgeglichene Partie.“

Die Sander Zuschauer wähnten dann Kampen nach deutlichen Verlust von Satz eins und zwei schon auf der Verliererstraße, doch durch eine enorme Steigerung kämpfte sich die 17-Jährige zurück und gewann unter großem Applaus noch mit 3:2 gegen Schneider. Black dominierte anschließend Kontrahentin Hubert und siegte durch kluges Spiel klar mit 3:0. Auch Meyer hatte in ihrem zweiten Einzel überhaupt keine Probleme mit ihrer Gegenspielerin Pelka (3:0), was den 8:2-Endstand bedeutete.

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