Sande Nach nicht einmal ganz zwei Stunden Spieldauer war der Saisonauftakt bereits Geschichte. Die Tischtennis-Frauen des TuS Sande haben ihre erste Heimpartie gegen Aufsteiger RSV Braunschweig II ohne Mühe mit 8:2 gewonnen und sind ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht geworden.

Der Vizemeister der vergangenen Spielzeit gab dabei insgesamt nur zehn Sätze ab. „Wir sind mit einem verdienten Sieg in die neue Saison gestartet, nachdem zuvor auch unsere zweite und dritte Damenmannschaft bereits einen perfekten Auftakt hingelegt hatten“, freute sich TuS-Betreuer Frank Black dreifach.

Wie gut die Braunschweigerinnen wirklich waren, konnte vorab nur schwer eingeschätzt werden, daher ging der TuS gleich mit voller Konzentration zu Werke. Das machte sich in den Anfangsdoppeln bemerkbar, als sowohl Meike Gattermeyer/Sinja Kampen (3:1 gegen Maike Bares/Marielle Warnecke) als auch Anke Black/Susanne Meyer (3:1 gegen Alina List/Laura Konradt) ihren Verein mit 2:0 in Führung brachten.

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Sandes Spitzenspielerin Gattermeyer legte dann mit einem 3:1-Sieg über List nach und erhöhte auf 3:0 für den Sande-Express. „Am Nebentisch sah es lange Zeit auch nach einem Sieg von Sinja gegen die Nummer eins der Gäste aus, denn Satz eins und zwei gingen klar an sie“, erläuterte Black: „Doch trotz Führung in den Sätzen drei, vier und fünf konnte sie den Sieg leider nicht nach Hause fahren und verlor knapp im fünften Satz mit 8:11.“

In den nächsten beiden Partien kam es ebenso zu einer Punkteteilung als Black laut Ehemann Black „überhaupt keine Schwierigkeiten mit Warnecke hatte“, derweil aber Meyer ihre Probleme mit Gegnerin Konradt.

Susanne Black gewann den ersten Durchgang gegen die junge Braunschweigerin. „Ein umgekehrtes Bild gab es aber im zweiten Satz, weil sie beim schnellen Angriffsspiel ihrer jungen Gegnerin mithalten wollte, was prompt in die Hose ging“, erläuterte Frank Black: „Im Anschluss spielte Susanne konzentriert auf und erspielte sich jeweils Führungen in Satz drei und vier, jedoch konnte sie das Spiel nicht nach Hause bringen.“

Doch es sollte der letzte Gegenpunkt sein, den die Sanderinnen zuließen. In der Folge hagelte es vier Siege in Serie – den Sack machte schließlich Meyer zu, die klar mit 3:0 gegen Warnecke die Oberhand behielt.

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