Oldenburg /Obenstrohe Die vom Verletzungspech arg gebeutelten Obenstroher haben sich am Samstagnachmittag beim favorisierten VfB Oldenburg II äußerst wacker geschlagen. Daher zog TuS-Trainer Rainer Kocks trotz der 1:2 (0:1)-Niederlage seines Rumpfkaders bei der spielstarken Regionalliga-Reserve unterm Strich ein positives Fazit: „Die Jungs haben das bei einem der Mitfavoriten auf den Aufstieg vorzüglich gemacht und hätten sich für ihren Einsatz durchaus einen Punkt verdient gehabt. Der Auftritt war angesichts der vielen Ausfälle von Leistungsträgern wirklich aller Ehren wert.“

Dabei waren die Gäste bereits in der 8. Minute nach einen Fehler in der völlig neuzusammengewürfelten und damit nicht eingespielten Viererkette der Obenstroher in Rückstand geraten. Frederik Voltmann traf zum 1:0. Danach entpuppte sich aber allen voran TuS-Torwart Tim Stahl als Fels in der Brandung und hielt die Gäste mit insgesamt fünf bärenstarken Paraden im Spiel. „Das war phänomenal und hat einen richtigen Ruck durch unser Team gehen lassen“, lobte Kocks.

Die Obenstroher wurden mutiger und hatten durch Kevin Kocks die erste Chance zum Ausgleich, doch scheiterte er allein auf das gegnerische Tor zulaufend am VfB-Schlussmann (35.). Nach dem Seitenwechsel war es dann allerdings so weit: Nach einer feinen Ballstafette über Kai Schröder, Kocks und Welat Ediz vollendete Kevin Gerken zum 1:1 (55.). „Das war der schönste Spielzug in dieser Partie“, betonte Rainer Kocks. Als Kevin Straten danach verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, gab es allerdings einen kleinen Bruch im Obenstroher Spiel.

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Noch bitterer wurde es für die Gäste in der 69. Minute, als zwei TuS-Spieler, statt zu klären, einen Pressschlag produzierten: Der herausgeeilte Stahl ging gemeinsam mit einem VfB-Spieler zum Ball, Letzterer fiel – und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Den Foulelfmeter verwandelte Ercan Karavul zum 2:1 (70.). Doch das letzte Aufgebot der Obenstroher gab sich noch nicht auf und besaß durch Lars Zwick (Kopfball) und Florian Jochens (Schuss aus 18 Metern) sogar noch zwei Chancen zum Ausgleich.

Kocks: „Letztlich kann die Mannschaft stolz auf ihre gezeigte Leistung sein.“

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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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