DANGASTERMOOR Die Enttäuschung stand den E-Junioren des TuS Dangastermoor am Ende deutlich ins Gesicht geschrieben. Gerade eben hatten sie ihr drittes und letztes Gruppenspiel in der Oldenburger EWE-Arena gegen die JSG Unterweser 1:3 verloren und waren unglücklich nach der Vorrunde des Fußball-Hallenturniers um den EWE-Wintercup – die NWZ berichtete – ausgeschieden. So mussten sie untätig zuschauen, wie der BV Garrel souverän ins Endspiel marschierte und dort Eintracht Immenbeck mit 1:0 bezwang.

Am besten fasste die Gemütslage unmittelbar nach dem Aus wohl Torwart Lasse Bunjes zusammen, der seinen Vater fragte: „Müssen wir wirklich noch drei Stunden hierbleiben?“ Er musste und wurde dafür immerhin mit einem Auftritt des Werder-Profis Sebastian Prödl belohnt, der ebenso wie dessen Teamkamerad Marko Arnautovic zuvor, für Fotos und Autogramme bereitstand.

Dennoch hatte sich gerade der elfjährige TuS-Keeper an diesem Tag mehr verdient. Am Mittwoch vor dem Turnier verletzte er sich im Schulsport einen Finger. Knochenabsplitterung lautete die Diagnose. „Er war ganz traurig, weil er dachte, er kann nicht dabei sein“, sagte sein Vater Gerd Bunjes. Doch Lasse biss auf die Zähne und spielte mit einer Schiene, „weil es ein großes Turnier ist“, wie er erklärte. Und weil er der einzige Torhüter im Team ist. „Der Arzt hat gesagt, es ist unbedenklich, wenn er es aushalten kann“, sagte der Vater.

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Allein genutzt hat es nichts. Lasse hielt zwar ordentlich, doch die besondere Kulisse und professionelle Organisation schienen beim TuS-Nachwuchs zunächst Eindruck zu hinterlassen. „Mit viel Nervosität gingen wir zu aufgeregt ins erste Spiel und verloren 1:4 gegen Höltinghausen“, erklärte Trainer Christo Bruns die Pleite gegen den späteren Gruppensieger. Einem 2:0 gegen die JSG Ahlerstedt/Otterndorf/Bargstedt folgte das unglückliche 1:3 in der entscheidenden Partie gegen die JSG Unterweser.

„Natürlich hat man sich darüber geärgert, da man spielerisch an diesem Tag einfach nicht 100 Prozent geben konnte“, sagte Bruns nach dem Ausscheiden. Doch er versprach bereits, dafür in der Endrunde auf dem Feld „sogar 110 Prozent“ zu geben.

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