Sande Die Oberliga-Frauen und Verbandsliga-Männer des TuS Sande haben am Wochenende ihre letzten Hinrundenpartien bestritten. Ohne die weiterhin verletzte Meike Gattermeyer mussten die Sanderinnen dabei die zweite 0:8-Packung in Folge hinnehmen. Bei den TuS-Männern herrschte indes verkehrte Welt: Bei Schlusslicht Laxten musste die abstiegsgefährdete Truppe um Kapitän Frank Black eine hochgradig empfindliche 4:9-Niederlage hinnehmen, dagegen gewann das Sextett das weitaus schwerere Spiel beim Geestemünder TV mit 9:6.

Oberliga, Frauen: Es war die dritte Partie ohne die an einem Mittelfußbruch laborierende Gattermeyer, und zugleich die dritte Niederlage in Serie. Nach dem 0:8 gegen VfR Weddel folgte für den Tabellenvierten (11:7 Punkte) nun abermals die „Höchststrafe“ bei Spitzenreiter Hannover 96 II (16:2). Als Ersatz fungierte in Hannover Hao Nao (2. Damen, Bezirksoberliga), die gemeinsam mit Anke Black, Susanne Meyer und Stefanie Gichtbrock in den Einzeln auf vier gewonnene Sätze kam. Mehr ließen die souveränen Gastgeberinnen den unterlegenen TuS-Frauen nicht zu.

Verbandsliga, Männer: Licht und Schatten beim TuS-Sextett: Einer blamablen 4:9-Vorstellung bei Schlusslicht Laxten, gegen das die Punkte eigentlich zuvor fest eingeplant waren, folgte ein 9:6-Überraschungscoup in Geestemünde. Durch diesen wichtigen Punktedoppelpack haben sich die Friesländer als Vorletzter (6:12) mit nur einem Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz acht (TSV Lamstedt/7:11) und Platz sieben (Geestemünder TV/7:11) alle Chancen im Abstiegskampf gewahrt.

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„Wir wollten mindestens zwei Punkte aus beiden Spielen holen – das ist uns gelungen“, sagte Kapitän Frank Black mit einem Augenzwinkern, denn eigentlich hatte sich der TuS einen Sieg in Laxten auf die Fahnen schreiben wollen, während man sich in Geestemünde wenig Siegeschancen ausgemalt hatte.

In beiden Begegnungen wurde der berufsbedingt verhinderte Rüdiger Meinen durch Talent Henrik Biele (2. Herren, Bezirksoberliga) vertreten, der sich gemeinsam mit Paarkreuzkollege Sebastian Fengler gerade in der Partie beim Geestemünder TV als Matchwinner feiern lassen durfe. Beide spielten wie entfesselt gegen Pascal Mogalle und Marius Rißmüller auf. Biele war es am Ende sogar, der unter großer Nervenanspannung für den 9:6-Endstand sorgte. Ebenso erfolgreich war das mittlere Paarkreuz mit Henning Hartmann und Black, die sich drei Siege erspielten. Besonders hoch einzustufen ist der 3:0-Erfolg von Hartmann gegen Abwehrspieler Daniel Rißmüller, den drittbesten Akteur der Liga auf den Positionen drei und vier. „Wir waren eindeutig besser und auch glücklicher“, brachte es Sandes Nummer fünf, Fengler, auf den Punkt.

Enttäuschend hingegen war einen Tag zuvor der Auftritt beim Tabellenletzten aus dem Emsland verlaufen, der sich die gesamte Saison über mit argen Personalsorgen quält und als Absteiger Nummer eins gehandelt wird. Der TuS fand nie Zugriff auf die Partie, angefangen bei den Doppeln (1:2) bis hin zu mäßigen Leistungen in den Einzeln. Besonders überraschend waren die beiden 1:3-Niederlagen von Hartmann gegen Kevin Kurbjuweit und den bislang sieglosen Eduard Beck.

Gegen Letzteren kam Black immerhin zu einem 3:0. Auch Biele erzielte ein klares 3:0 gegen Julian Brand. Pech hatte indes Fengler in der Partie gegen Linkshänder Jan Freese, die er hauchdünn mit 11:13 im Finalsatz abgab, nachdem er im vierten Durchgang vier Matchbälle vergeben hatte. Für den vierten TuS-Zähler sorgte Nelson Jahnel durch ein 3:1 über Marius Varel. Fengler: „Ansonsten waren wir einfach blind.“

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