Sande Am Wochenende haben die Oberliga-Frauen des TuS Sande ein glückliches 7:7-Remis gegen MTV Hattorf erzielen können. Die Landesliga-Männer des MTV Jever II hingegen enttäuschten zum Saisonauftakt mit einer 4:9-Pleite beim Oldenburger TB.

Oberliga, Frauen: „Das war ein glücklicher Punktgewinn für uns“, bilanzierte eine erleichterte Meike Gattermeyer vom TuS Sande das 7:7-Unentschieden gegen Hattorf. Die Gäste aus dem Osteroder Land hatten ein qualitativ hochwertiges Tischtennis gezeigt und hätten die Oberliga-Partie sogar für sich entscheiden können. Doch gerade in den Schlüsselmomenten hatten die TuS-Frauen das nötige Glück auf ihrer Seite, allen voran Gattermeyer selbst.

So zunächst im Eingangsdoppel an der Seite von Stefanie Gichtbrock, als beide nur knapp in fünf Sätzen Corinna Whitaker/Ramona Seidel bezwingen konnten. In ihrem zweiten Einzel des Tages dann – die erste Partie gegen die schottische Nationalspielerin Whitaker ging ohne wirkliche Mühe (3:1) an Sandes Nummer eins – wähnte sich Gattermeyer bereits als sichere Verliererin.

Zwar dominierte die Linkshänderin Satz eins und zwei gegen Weiß und drehte im dritten Durchgang einen 2:8-Rückstand in einen 10:9-Vorsprung, gleichbedeutend mit einem Matchball. Den Sack zumachen konnte die Sanderin jedoch nicht. Im Gegenteil: Weiß drehte immer mehr auf, gewann die beiden folgenden Durchgänge und hatte im Finalsatz bei 10:7 schließlich dreimal die Chance, Gattermeyer die erst zweite Niederlage seit über zwei Spielzeiten beizubringen. Mit dem Rücken zur Wand bewies die TuS-Frontfrau jedoch Nervenstärke und spielte ihre ganze Erfahrung aus, um am Ende doch noch mit 13:11 im Entscheidungssatz zu triumphieren. Ihre dritte Partie gegen Seidel mutete dann als reine Formsache an (3:1).

„Den Punktgewinn haben wir auch Anke zu verdanken, die zwei starke Einzelsiege für uns errang“, lobte Gattermeyer ihre Teamkameradin über den grünen Klee. Black zeigte gegen Seidel und Roland klasse Ballwechsel und gewann jeweils 3:0. Beim Stand von 6:7 aus TuS-Sicht war es schließlich Meyer, die durch ein 3:1-Zittersieg den Punktgewinn für die Friesländerinnen festhielt. „Susanne hat unsere Nerven und die der Zuschauer unfreiwillig aufs Äußerste strapaziert“, sagte Betreuer Frank Black zum glimpflichen Ende dieser Begegnung.

Landesliga-Männer: Das hat sich die „Wundertüte der Liga“ gewiss ganz anders vorgestellt: Zum Saisonauftakt enttäuschten die Marienstädter ohne den abwesenden Björn Lessenich beim OTB und verloren nach einem zwischenzeitlichen 2:7-Rückstand deutlich mit 4:9. „Wir haben uns definitiv mehr vorgenommen und sind daher überhaupt nicht zufrieden mit dieser Partie,“ bilanzierte Thorsten Hinrichs vom MTV Jever, der als Betreuer mit ansehen musste, wie sein Team nahezu die komplette Partie verschlief und nie so richtig Zugriff in diese fand.

Daran konnte auch Jevers Nummer zwei und Nachwuchshoffnung Kristof Sek nichts ändern. Der kompromisslose Angriffsspieler kämpfte sich nach verlorenem Eingangdoppel nebst Pfaffe (0:3 gegen Malte Plache/Vincent Liebert) in seinem ersten Einzel gegen Routinier Plache zwar in den fünften Satz. In diesem spielte der Oldenburger aber dann seine ganz Erfahrung aus, um am Ende mit 3:2 die Oberhand zu behalten.

Besser machte es der Dritte der Jugend-Landesrangliste aber in seiner zweiten Begegnung gegen Simon Buss, den er locker und leicht mit 3:0 besiegen konnte. Mit gleich zwei Erfolgserlebnissen war aber Alexander Janssen bester Mann auf MTV-Seite. Der junge Mann mit der langen Noppe auf der Rückhand besiegte sowohl Kai Ströde (3:1) als auch Liebert (3:0) und zeigte als einziger seiner Mannschaft Biss und Kampfeswillen. Den vierten und letzten Zähler markierte Timo Volkert (3:2 gegen OTB-Zugang Rieger).

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