VAREL Der TuS Büppel hadert seit Jahren mit seinen Fußballplätzen. Das hat Vorsitzender Karl-Hermann Knobloch noch einmal bei der jüngsten Mitgliederversammlung betont. Deshalb möchte der Verein, der im Vorjahr sein 100-jähriges Bestehen feierte, einen Kunstrasenplatz bauen. Der Verein hat dafür Baukosten in Höhe von 350 000 Euro veranschlagt. 100 000 Euro stehen an Eigenmitteln und Sponsorengeldern zur Verfügung. 70 000 Euro sollen beim Landessportbund eingeworden werden. 180 000 Euro wurden als Zuschuss bei der Stadt bzw. beim Kreis beantragt.

Der Verein begründet seinen Plan mit der intensiven Nutzung der Sportanlagen durch 21 Mannschaften, durch die Grundschule, die Mannschaft des SV Büppel und diversen vereinsfremden Freizeitkickern. Die Plätze werden nach Ansicht des TuS Büppel übermäßig beansprucht und befinden sich in einem desolaten Zustand. Als Ausweichmöglichkeit wird der Sportplatz in Neuenwege genutzt. Der TuS Büppel möchte seinen Sportlern künftig ausreichend Platz, Zeit und Qualität bieten.

Die Stadt Varel tut sich angesichts des maroden Haushalts schwer damit, den beantragten Zuschuss ohne Weiteres zu gewähren. Deshalb hat die Verwaltung dem Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport eine Übersicht über alle Sportplätze und deren Nutzung vorgelegt. Danach wird der Sportplatz in Altjührden nicht genutzt. Ähnlich der Verteilung der außerschulischen Nutzung der Sporthallen durch die Arbeitsgemeinschaft der Vareler Turn- und Sportverein schwebt der Stadt auch eine Optimierung der Zeiten bei den Sportplätzen vor. Zudem hat die Stadtverwaltung die anderen Fußballclubs gefragt, ob sie Bedarf für einen Kunstrasenplatz sehen. Das ist beim TuS Varel 09 und beim TuS Dangastermoor nicht der Fall, der TuS Oben-strohe würde im Bedarfsfall selber einen Kunstrasenplatz bauen wollen.

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Im Fachausschuss ist es noch zu keiner Abstimmung gekommen. Nun wollen die Fraktionen beraten, ob sie den TuS Büppel unterstützen wollen oder ob ein Kunstrasenplatz für alle Vareler Vereine gebaut werden soll.

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