Sillenstede Während einer „dritten Halbzeit“ nach dem Mittwochskick der 2. Herren des TuS Sillenstede wurde die Idee spontan geboren: Könnte man nicht das eher triste und karge Vereinsheim an der Jeverschen Landstraße so umgestalten, dass es attraktiver für alle Sparten würde? „So wie es jetzt aussieht, trauen sich ja andere kaum herein“, hieß es.

Gedacht, getan: Man erstellte einen Kostenvoranschlag und ließ das Projekt von der Stadt Schortens als Eigentümerin absegnen. „Natürlich alles in Eigenarbeit“, wie TuS-Vorsitzender Florian Donat betont.

Dass am Ende die Gesamtkosten nur ein Fünftel der ursprünglichen Annahme ausmachten, dürfte nicht nur Verwaltungsfachleute überrascht haben. Geschafft haben das die Freizeitkicker des Vereins mit Teamgeist und Durchhaltevermögen, die unter dem Projektnamen „Tu(s)-was-Truppe“ zu großer Form aufliefen. Sie tauschten seit Herbst mittwochs und sonnabends die Fußball- gegen Handschuhe, um zu werkeln – wenn’s sein musste bis in die Nacht.

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In Wiesmoor wurde eine gebrauchte Küche ausfindig gemacht, in Teamarbeit binnen fünf Stunden abgebaut und erst einmal eingelagert. Als Ende Oktober das Vereinsheim komplett ausgeräumt war, bewiesen die Fußballer, dass sie nicht nur auf dem grünen Rasen „mauern“ können: Steine setzen, verklinkern, verputzen, Wände spachteln und vertäfeln, Heizkörper versetzen, Stromleitungen ziehen, anstreichen, lackieren, Bodenplatten kleben und schrubben mussten die „Heimarbeiter“.

Vor Weihnachten gab es zusätzlichen Auftrieb, weil im Ofen der neuen Küche Pizza gebacken wurde und das Bier wohltemperiert aus dem Kühlschrank kam.

2017 ging es in die Verlängerung. Unter anderem standen die Erneuerung der sanitären Anlagen und die Renovierung der Blockhütte auf dem Programm. Nach der Verschnaufpause über Ostern wird aktuell zur Erweiterung der Sonnenterrasse noch einmal in die Hände gespuckt..

Unzählige Arbeitsstunden fielen für die Tu(s)-was-Truppe um Kai Schaffranek, Kay Held, Thorsten Wiesner, Jan Wanowius, Mathias Heybl, Marco Wegner, Tim Rehmert sowie Florian Donat mit Sohn Jonas an.

„Wir wollen damit Aktivitäten aller Sparten des Vereins unterstützen, das Miteinander fördern und für mehr Informationsaustausch in einer Atmosphäre zum Wohlfühlen sorgen“, so Florian Donat.

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