ZETEL Die beiden Frauen unterstützen ein WM-Projekt im nordrhein-westfälischen Unna. Der Schal soll insgesamt 20 Kilometer lang werden.

Von Christian Bartsch ZETEL - Gastgeberland Deutschland ist schon fertig. Serbien-Montenegro hängt hingegen noch über der Sessellehne, Polen liegt noch in der Plastiktüte und Italien ist in Arbeit: „Wir stricken schon seit Tagen, aber zu zweit ist das natürlich eine Menge Arbeit“, erzählt Elsbeth Gatzenmeier. Und Anne Keller, Nachbarin und Mitstreiterin, lässt die Nadeln klappern. Vor Augen immer die Fahnen der WM-Teilnehmer und das Ziel, möglichst viele Flaggen für den 20 Kilometer langen Schal zu stricken, der aus ihnen geknüpft werden soll.

In vielen Teilen Deutschlands sind mittlerweile fleißige Hände am Werk, damit pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer der Traum einer Frau aus der nordrhein-westfälischen Stadt Unna wahr wird. Elfie Blees – so heißt die fußballbegeisterte Dame – hat es sich in den Kopf gesetzt, einen Schal zu stricken, der von ihrer Heimatstadt bis in das 20 Kilometer entfernte Dortmunder Westfalenstadion reicht. Und damit die Sache schön bunt wird, soll der Schal aus den gestrickten Flaggen der Teilnehmer bestehen. Zu viel für eine Person, das ist klar. Mitstreiter wurden gesucht und gefunden, unter anderem in Nordenham. Und als Elsbeth Gatzenmeier in der NWZ las, dass in Nordenham für eine gute Sache gestrickt wird, da war die Entscheidung schnell gefallen: „Das war für mich ganz klar, dass ich da mitmache.“ Dass der Schal nach der Weltmeisterschaft in Einzelteilen versteigert werden soll, um die Jugendarbeit in den deutschen Sportvereinen zu fördern, findet die Zetelerin eine

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„schöne Idee“.

Und für diese Idee suchen die beiden fleißigen Strickerinnen aus Zetel nun weitere Unterstützer. „Wichtig ist, dass viele mitmachen“, bringt es Anne Keller auf den Punkt und Elsbeth Gatzenmeier ergänzt, „wenn jeder nur einen Schal strickt, sind wird schon einen ganzen Schritt weiter.“ Qualität spielt eine untergeordnete Rolle, erst einmal entscheiden die Meter: „Die einzelnen Schals sollen mindestens 25 breit und 1,40 Meter lang sein“, erklären die beiden Frauen die Vorgaben aus Unna. Beide stricken bei jeder Gelegenheit und zwar mit Nadeln in Stärke vier. Dabei verbrauchen sie etwa drei 50-Gramm-Knäuel pro Schal und gehen die Aufgabe sportlich-humorvoll an: „Ach, klar Anne, wir schaffen das.“

Die aktuelle Länge des Schals und weitere Infos im Netz unter: www.wm-schal-unna.de

So Geht’s

Wer auch ein paar Meter zum WM-Schal beisteuern möchte, kann sich bei Elsbeth Gatzenmeier melden.

Die Zetelerin betreibt einen Laden für Handarbeitsbedarf und Tabakwaren und ist tagsüber unter der Telefonnummer 04453/2753 zu erreichen.

Die fertigen Schals sollen helfen, einen 20 Kilometer langen WM-Schal zu vollenden, der von Unna bis ins Dortmunder Westfalenstadion reichen soll. Die einzelnen Schals sollen nach der Aktion zugunsten des Jugendsports versteigert oder verkauft werden.

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