FRIESLAND Für den Heidmühler FC ist die Bezirksliga-Saison bislang durchwachsen verlaufen. Der HFC holte sechs Siege und zwei Unentschieden, musste aber auch sechs Niederlagen einstecken.

von sönke wieting

und Friedhelm m.-düring FRIESLAND - Zeit für eine Zwischenbilanz in der Fußball-Bezirksliga: Zur Winterpause konnten sich die beiden friesländischen Vertreter - der Heidmühler FC und der BV Bockhorn - beachtliche Platzierungen in der Klasse sichern. Beide Teams stehen derzeit im Bereich des oberen Drittels der Tabelle.

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Der Favoritenrolle wurde der bereits vor der Saison hoch gehandelte Aufsteiger SSV Jeddeloh vollauf gerecht. Bei lediglich einem Remis (gegen den Tabellendritten VfB Oldenburg II) scheint der in Insiderkreisen prophezeite „Durchmarsch“ in die Bezirksoberliga vorprogrammiert.

Den zweiten Platz nimmt derzeit Aufsteiger BV Bockhorn mit stolzen 33 Punkten ein. Zuletzt wurden den Kickern aus der Friesischen Wehde drei Punkte am „grünen Tisch“ zugesprochen, da der VfB Oldenburg II beim 4:1-Sieg über den BVB einen gesperrten Spieler eingesetzt hatte. Die Bockhorner konnten im bisherigen Saisonverlauf die in sie gesetzten Erwartungen weit übertreffen: Gab Bockhorns ehemaliger Trainer Frank Gerdes zu Beginn der Punktrunde noch das Ziel „Klassenerhalt“ aus, so dürfen sie sich nun berechtigte Hoffnungen machen, ihren Platz im oberen Tabellendrittel halten zu können. Während der BVB um Kapitän und Bundeswehr-Auswahlspieler Johann Booken (kam zu Saisonbeginn vom TuS Pewsum) nach dem Auftaktsieg gegen Turabdin Delmenhorst (3:1) bei Favorit Jeddeloh (1:9) noch kräftig Lehrgeld zahlte, ging es für die „Wehde-Kicker“ stetig bergauf. Elf Siege und vier Niederlage stehen zum Jahreswechsel für die Bockhorner zu Buche. Im Friesland-Derby setzte sich der BVB zudem mit 2:0

gegen den Heidmühler FC durch, nachdem der HFC im Bezirkspokal noch mit 2:1 die Oberhand behalten konnte. Nach dem Rücktritt von Trainer Frank Gerdes aus gesundheitlichen Gründen steht Nachfolger Stefan Pollak vor keiner leichten Aufgabe. Pollak, der zuletzt die SG Augustfehn/Apen trainierte, hat mit dem BVB den Klassenerhalt so gut wie sicher. Als Wunschkandidat der Vereinsführung und motivationsstarker Coach muss er seine Elf auch nach der Winterpause bei Laune halten, damit die BVB-Fans sich weiter über frechen, herzerfrischenden Angriffsfußball freuen dürfen. Verzichten muss Pollak dabei auf Angreifer Nadir Undav, der mit seiner Rolle als Ergänzungsspieler zuletzt unzufrieden war, und den Verein in der Winterpause, wohl in Richtung Kreisligist TuS Varel, verlassen wird.

Relativ durchwachsen gestaltete sich bislang die Punktrunde bei den Heidmühlern. Die Anhänger der Mannschaft von Rainer Hotopp erlebten seit Saisonbeginn wahre Wechselbäder der Gefühle. Die „Klosterpark-Elf“ startete mit Siegen beim TSV Ganderkesee (3:0) und gegen den TSV Oldenburg (4:2) furios, musste jedoch immer wieder Rückschläge verkraften: Am siebten Spieltag lieferte der HFC beim SSV Jeddeloh (0:1) einen aufopferungsvollen Kampf und stand kurz vor einem Punktgewinn. Als Tiefpunkt der Heidmühler Leistungskurve dürfte hingegen die 0:5-Heimpleite gegen das damalige Tabellenschlusslicht VfL Stenum zu werten sein. Der HFC überwintert bei einem Stand von sechs Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen auf dem sechsten Rang. Lutz Hagestedt und Frank Rocker aus dem Managementbereich des Vereins legten ihre Posten noch vor der Winterpause nieder. Zudem muss der Verein im neuen Jahr ohne Dennis Lasner auskommen, den es zum Niedersachsenligisten TuS Esens zieht.

Sowohl der BV Bockhorn (bei Turabdin Delmenhorst) als auch der Heidmühler FC (empfängt den TSV Ganderkesee) greifen am Sonntag, 11. Februar 2007, wieder ins Geschehen ein.

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