ALTJüHRDEN Stefan Dupiczak und Dagmar Meinjohanns gewannen Silber. Anke Klöpper ist zum vierten Mal in Folge neue Mehrkampfmeisterin.

von Ute draschba ALTJÜHRDEN - Mehr als 180 Friesensportler aus Ostfriesland und Oldenburg gingen am ersten Wettkampftag (C/D Jugend sowie die Altersklassen II und III) des Friesischen Mehrkampfes über das sehr gute Gelände in Altjührden. Die Entscheidungen bei den FKV-Meisterschaften fielen selten allein durch die Boßeldisziplinen Holz und Gummi, sondern erst anschließend auf den Feldbahnen beim Weideboßeln, Schleuderballweitwurf und beim Klootschießen. Da glänzte auch die C/D-Jugend mit Stefan Dupiczak, Daniel Hattermann, Sven Kache sowie Henrik Dupiczak, Fynn Hullmeine und Sebastian Feyen aus der Friesischen Wehde als bestes Oldenburg-Team hinter den starken Ostfriesen aus Aurich, Esens und Wittmund. Der Grabsteder Stefan Dupiczak legte einen überzeugenden Mehrkampf hin und verpasste bei 559,17 Punkten gerade mal um einen Punkt Gold. Trotz verpatzter Würfe mit der Holzkugel landeten in der D-Jugend Henrik Dupizak (7.) und Fynn Hullmeine (8.) unter den ersten zehn.

Ähnlich gut aufgelegt waren die Frauen II/III aus der Friesischen Wehde. Dagmar Meinjohanns aus Bockhorn gewann Silber gleich hinter der Titelverteidigerin Angela Koskowski aus Norden. In der Mannschaftswertung zogen die Butjadinger knapp an Dagmar Meinjohanns, Petra Ende (7.), Ingrid Rüben (16.) (Frauen II) sowie Irmgard Papra (17.) und Anke Frerichs (18.) (Frauen III) vorbei. Die Titel in der Mannschaft und im Einzel gingen allesamt nach Ostfriesland: Norden (weiblich C/D und Frauen II/III) sowie Aurich (männlich C/D und Männer II/III) siegten.

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Einen wahren Siegesrausch erlebte die Friesische Wehde am zweiten Wettkampftag. Den Auftakt machten die A/B Jugend. Timo Petznik, Christian Alberts und Bernd-Georg Bohlken legten im Boßeln, Schleuderballweitwurf und Klootschießen Traumweiten vor und gewannen Gold, Silber und Bronze. Gemeinsam mit den A-Jugendlichen Dennis Popken, (8.) Patrick Hattermann (11.) und Andre Feyen (19.) wurden die Nachwuchstalente mit 3.311,73 Punkten vor Aurich (3.123,80) und Wittmund (3.094,00) mit einem deutlichen Vorsprung Mehrkampfmeister. Gleich in seinem ersten A-Jugendjahr setzte Stefan Runge aus Stadland (755,47) neue Maßstäbe gerade mit Holz und Gummi sowie im Schleuderballweitwurf und sicherte sich den Titel vor Dennis Goldenstein aus Aurich (709,77) und Hendrik Rüdebusch aus Ammerland (704,03). Auch Beate Janßen aus Zetel-Osterende (508,67) war bestens aufgelegt und stand am Ende ganz oben auf dem Treppchen vor Wiebke Wiebke Schröder aus Haarenstroth (499,37) aus und ihrer Schwester Christine

Janßen (493,37). Den Grundstein für den Auricher Mannschaftssieg (2.495,67) vor Norden (2.404,70) und Wittmund (2.192,20) legte einmal mehr Anke Klöpper (556,80). Zum vierten Mal in Folge ist die Auricherin damit beste Friesensport-Allrounderin vor Kathrin Blum aus Norden (502,83) und Jutta Ledebuhr aus Stadland (500,37).

Einen fabelhaften Wettkampf legte Hans-Georg Bohlken aus Ruttel (882,67/1.) in seinem letzten Männer-I Jahr hin. Doch zuvor schraubte Jens Stindt aus Waterkant (851,90/3.) mit den besten Klootweiten die Messlatte ziemlich hoch. Auch Frank Goldenstein aus Esens (827,90/5.) lag nach Bestleistung auf der Weidebahn und enormen Schleuderballweiten in aussichtsreicher Position, tat sich dann allerdings mit den sehr glatten Klootkugeln schwer. Ähnlich erging es Bohlkens Teamkollegen Vizeeuropameister Thore Fröllje (843,37/4.). Bronze ging dann an Robert Djuren aus Esens (857,57). Mit Bohlken und Fröllje waren Garanten für die erfolgreiche Titelverteidigung der Wehde-Mannschaft (4.033,97) Daniel Popken (778,13/7.), Kevin Dupiczak (772,97/9.), Bert Stroje (756,33/11.) und der verletzte Renko Altona (677,37/40). Esens (3.882,60) und Norden (3.674,90) mischten wie in den Vorjahren ganz oben mit.

Groß war der Siegesjubel bei Sandra Schimanski aus der Friesischen Wehde (602,67), die noch vor Margret Schöttler aus Friedeburg (581,93) und Simone Emken aus Esens (574,53) die Titelverteidigung in der Einzelwertung perfekt machte. Bereits 1994 sorgte Schimanski als A-Jugendliche für Furore, als die Erfolgssportlerin in der Frauenwertung siegte, bevor Margret Schöttler sich drei Mal in Folge als Siegerin in der Bestenliste verewigte.

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