Spohle Auf ein unruhiges Geschäftsjahr haben die Verantwortlichen des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV) bei der Vertreterversammlung in Spohle zurückgeblickt. Insbesondere die Entwicklung im Klootschießen sieht der FKV-Vorsitzende Jan-Dirk Vogts (Hollwege) als sehr kritisch an.

„Das Grundwissen um den Friesensport, besonders um das Klootschießen, geht verloren“, erklärte Vogts in seinem Jahresbericht und mahnte eine bessere Ausbildung der Jugendlichen an: „Wir müssen unseren Sport im Dorf besser rüberbringen. Ansonsten gehen wir vielleicht dunklen Zeiten entgegen.“

Auch die Europameisterschaft der Friesensportler vom 20. bis 24. Mal in Schleswig-Holstein werfe Schatten voraus. „Sorgen machen uns die großen Entfernungen zwischen den drei Wettkampfstätten. Das hätte man zentraler legen können.“

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Finanziell stehe der Verband gut da. Beitragserhöhungen sind laut Geschäftsführer Peter Brauer „überhaupt kein Thema“. Diverse Anträge standen bei der Vertreterversammlung für die 91 anwesenden Stimmberechtigten aus dem FKV, den beiden Landesverbänden Ostfriesland und Oldenburg sowie 13 Kreisverbänden zur Abstimmung.

Der Vorschlag, Spielgemeinschaften bei Männern und Frauen aus zwei Vereinen oberhalb der Kreisebene für alle Altersklassen einzuführen, fand mit nur 25 Ja-Stimmen (54 Nein) deutlich keine Zustimmung. Durchgewunken wurde unterdessen unter anderem eine Satzungsänderung, die zusätzliche Stellvertreter für Vorstandsposten vorsieht. Zudem wird beim Klootschießen der F-Jugend eine neue 190-Gramm-Kugel eingeführt. E-Jugendliche greifen beim Straßenboßeln neben der Holz- nun auch zur Gummikugel.

Bei den Neuwahlen wurde Christina de Vries (Berumerfehn) zur Stellvertretenden Geschäftsführerin Finanzen gewählt. Der Posten der Fachwartin Boßeln bleibt vakant. Neuer Fachwart Kloot- und Hollandkugel ist Keno Vogts (Hollwege), sein Stellvertreter wurde Jelde Ede (Willmsfeld).

Die Ausrichtung der zukünftigen Verbandsarbeit sprach der Zweite FKV-Vorsitzende Johannes Trännapp an. Er verwies auf Regionalkonferenzen, bei denen die Zukunft und Entwicklung mit Vertretern des Landessportbundes vorgestellt wird. Trännapp warb darum, dass sich die Vereine dort einbringen. Die Tagungen finden am 13. Mai (Aurich), 17. Mai (Aurich), 7. Juni (Sande), 21. Juni (Wardenburg) und 5. Juni (Aurich) statt.

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