JEVER Tischtennis-Zweitligist MTV Jever bleibt auch nach dem sechsten Spieltag ohne Punktgewinn. Bei der klaren 1:9-Heimniederlage gegen den haushohen Favoriten Schwalbe Bergneustadt präsentierten sich die Gäste aus Nordrhein-Westfalen als die bisher stärkste Mannschaft, die in der laufenden Saison in Jever antrat. Entsprechend chancenlos war das Friesen-Sextett gegen den neuen Tabellenführer. Der MTV hingegen bleibt mit nun 0:12 Punkten Schlusslicht.

Für ein Glanzlicht besonderer Güte aus Sicht der Gastgeber sorgte Routinier und Kapitän Marco Tuve im mittleren Paarkreuz. Er setzte sich im fünften Satz mit 12:10 gegen den nicht minder erfahrenen Muhamed Kushov durch und freute sich über seinen ersten Einzelerfolg.

Tuve behält Nerven

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Tuve hatte es aber unfreiwillig spannend gemacht, vermochte er es zunächst doch nicht, eine 10:5-Führung im fünften Satz zu nutzen. Kushov machte fünf Punkte in Folge und glich aus. Am Ende behielt Tuve aber die Nerven und verwandelte verdient seinen sechsten Matchball zum viel umjubelten Ehrenpunkt. Zu mehr sollte es an diesem Tag aber nicht reichen.

Bereits nach den Doppeln führten die „Schwalben“ mit 3:0. Auch in der Einzelrunde ging der Gast konzentriert an die Tische. Allerhöchstes Niveau zeigten die Topspieler auf Seiten der Nordrhein-Westfalen, denn Roman Rosenberg – Nummer 27 der deutschen Rangliste – gewann gegen Jacek Wandachowicz ähnlich deutlich wie der Däne Jonathan Groth gegen Andy Petrescu. Vor allem Groth zeigte als amtierende Nummer 45 der U-21-Weltrangliste Bälle, die bei den Zuschauern für Entzücken sorgten.

Im Duell der Nachwuchskräfte unterlag Robert Giebenrath trotz starker Gegenwehr Benedikt Duda mit 1:3, bevor im unteren Paarkreuz sowohl Fabian Pfaffe, der für den fehlenden Florian Laskowski ins Team gerückt war, als auch Gerrit Meyer auf verlorenem Posten standen. Die Partie wurde durch den zweiten Auftritt von Groth beendet, der abermals sein großes Können aufblitzen ließ und damit auch seine zweite Partie – diesmal gegen Wandachowicz – mit 3:0 gewann. Der 1:9-Endstand aus Sicht des MTV war besiegelt.

Ruhe bewahren

„Die Bilanz sieht zwar ernüchternd aus, doch gegen einen derart starken Gegner liegt einfach nicht mehr drin“, bilanzierte Teammanager Thorsten Hinrichs. „Die Aufgabe besteht darin, Ruhe zu bewahren und bereits in einer Woche in den Auswärtspartien in Velbert und Hagen etwas erfolgreicher zu agieren.“

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