Hohenkirchen Viele schön herausgespielte Tore sowie hoffnungsvolle Talente in Aktion gab es bei den fünf Hallenfußball-Turnieren um den „6. Intersport-Puttkammer-Cup“ von Eintracht Wangerland in der Sporthalle des Schulzentrums Hohenkirchen zu sehen. „Die Marathonveranstaltung hat sich wieder einmal gelohnt und war ein voller Erfolg, auch wenn es die eine oder andere kurzfristige Absage gab, was aber nicht zu verhindern ist“, zog Turnier- und Jugendleiter Joachim Guhl stellvertretend für das Organisatorenteam um Andrew Gilliam-Hill, Heiko Harders und Heinrich Kuhfuß ein rundum zufriedenes Fazit.

360 km lange Anreise

Nach dem Eröffnungs-Nachturnier mit sechs Frauenteams, das – wie berichtet – der SV 21 Bökendorf gewann, folgte tags darauf der attraktiv besetzte Wettstreit der C-Juniorinnen. Als Turnierfavorit hatte erneut der Magdeburger FFC – darunter vier Spielerinnen aus dem DFB-Kader – eine 360 km lange Anreise auf sich genommen.

Zwar konnte der FSV Jever im Auftaktspiel acht Minuten lang wacker ein 0:0 gegen die Magdeburgerinnen halten, zog aber letztlich doch noch mit 0:4 den Kürzeren. In der Gruppenphase wurden SuS Timmel und Magdeburg jeweils Erster. Diese beiden Teams trafen dann auch im Finale aufeinander, wobei die Magdeburgerinnen letztlich eindeutig mit 7:0 die Oberhand behielten. Vierter wurde die gastgebende Eintracht Wangerland nach der 0:2-Niederlage im Spiel um Platz drei gegen Viktoria Flachsmeer.

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Bei den B-Juniorinnen wurde aufgrund einer kurzfristigen Absage im Modus Jeder gegen Jeden gespielt. In dieser Altersklasse sicherte das Gastgeberteam am Ende den Siegerpokal und wurde mit 15 Punkten verdienter Turniersieger vor der SG Filsum/Hesel (13), obwohl die Friesländerinnen das direkte Duell der beiden Mannschaften mit 2:3 verloren hatten. Die Wangerländerinnen stellten zudem in Heidrun Hobbie die erfolgreichste Torschützin (12 Treffer) sowie – durch Trainerentscheid gewählt – auch die beste Spielerin.

Für Heidrun Hobbie hat das erfolgreiche Turnier zudem ein attraktives Nachspiel. Schließlich wurde die Friesländerin vom anwesenden Talentsichter des Magdeburger FFC (der mit all seinen Jugendmannschaften in den höchsten deutschen Spielklasse und mit den Frauen in der Zweiten Bundesliga spielt) zu einem Probetraining nach Magdeburg eingeladen.

„Talentsichter Heiko Behrens lobte die sportliche Ausbildung in der Region und hatte ein derartiges Talentaufkommen bei unserem Turnier vorab nicht erwartet“, berichtete Guhl. „Bei den C-Juniorinnen sah er bei einer Spielerin des SuS Timmel so viel Potenzial, dass sie ohne Sichtungstraining ein Angebot erhält. Zwei weitere Spielerinnen werden zu einem Sichtungstraining eingeladen.“

Bei den D-Juniorinnen wurde derweil ebenfalls im Modus Jeder gegen Jeden gespielt. In der alles entscheidenden Partie um den Turniersieg trafen die Spielerinnen des FSV Jever II und TuS Büppel aufeinander. In einem äußerst spannenden Duell führte Jever lange mit 1:0. Doch die Büppelerinnen schafften kurz vor Spielende noch den Ausgleich zum 1:1 und schnappten dem Gegner damit den Turniersieg noch vor der Nase weg. Dritter wurde der FSV Jever I vor Eintracht Wangerland I.

Torschützenköniginnen

Letztere stellte in Henriette Steudtner die beste Torhüterin. Zur besten Spielerin wurde Maria Carina (FSV Jever) gewählt. Da drei Spielerinnen je 8 Treffer erzielt hatten, musste im Neunmeterschießen die Torschützenkönigin ermittelt werden: Finja Marx und Marcella Siemer (beide TuS Büppel) und Hannah Köhring (FSV Jever).

Bei den D-Junioren verpassten die beiden Teams von Eintracht Wangerland trotz teils guter Leistungen den Einzug ins Halbfinale und wurden letztlich Fünfter bzw. Achter. Im Spiel um Platz drei setzte sich der FSV Jever mit 4:2 gegen den Post SV Oldenburg durch. Im Endspiel unterlag der Heidmühler FC II knapp mit 1:2 gegen den SV Hage.


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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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