Friesland Jede Menge Spannung verspricht das Saisonfinale in der Fußball-Bezirksliga, das bereits an diesem Freitag ausgetragen wird. Während der BV Bockhorn noch um den Klassenerhalt kämpft, spielen der TuS Obenstrohe und der Heidmühler FC den zweiten Tabellenplatz aus, den derzeit die Heidmühler belegen, während die Obenstroher punktgleich (61 Zähler) Dritter sind. Der HFC erkämpfte sich Rang zwei durch einen 5:1-Erfolg am Mittwoch gegen den VfB Oldenburg II.

Der Tabellenzweite der Bezirksliga II darf noch auf eine mögliche Aufstiegsrelegation zur Landesliga hoffen, da der Meister der Bezirksliga I, Grün-Weiß Firrel, nicht aufsteigen darf (die NWZ  berichtete) und die potenziellen Anwärter für Platz zwei bzw. drei einem Aufstieg zustimmen müssen. Die SpVg. Aurich und TuRa Westrhauderfehn haben bereits abgelehnt. Nun steht noch die Entscheidung vom TuS Pewsum aus, die ausschlaggebend ist für eine Aufstiegsrelegation der Bezirksligen II bis V.

Heidmühler FC - VfB Oldenburg II 5:1 (3:0). Gegen den Ligavierten VfB II zeigten die Heidmühler eine starke Leistung in einem offenen Schlagabtausch. „Der Sieg ist vielleicht ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen. Es hätte auch 7:5 ausgehen können“, sagte HFC-Trainer Lars Klümper. „Wir haben einfach zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Zudem hat unser Torwart Teo Nekic stark gehalten.“ Für den Heidmühler FC trafen zweimal Jascha Meine sowie Keno Siebert, Niklas Fasshauer und Joshua Titz.

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Tore: 1:0 Meine (19.), 2:0 Siebert (30.), 3:0 Meine (41.), 4:0 Fasshauser (49.), 4:1 Rabe (65.), 5:1 Titz (86.).

Heidmühler FC - SG SW Oldenburg (Freitag, 20 Uhr, Sportplatz Am Klosterpark). Gegen den abgestiegenen Tabellenvorletzten wollen die Heidmühler im Fernduell mit dem TuS Obenstrohe Rang zwei verteidigen. Die Tordifferenz des HFC fällt mit 80:43 um drei Treffer besser aus als die der Obenstroher (81:47). „Wir haben es in eigener Hand“, sagt HFC-Coach Klümper vor seinem letzten Spiel als Heidmühler Trainer, ehe er nächste Saison beim SV Wilhelmshaven auf der Trainerbank sitzt. „Schwarz-Weiß hat sich zuletzt stabilisiert und gegen uns im Hinspiel 2:2 gespielt“, warnt Klümper, der keine taktischen Experimente im vierten Spiel in neun Tagen eingehen will. „Wir wollen gewinnen, und dann schauen wir mal, was Obenstrohe macht“, so Klümper, der ohne Youssef El-Ali (Leistenzerrung) planen muss.

TV Esenshamm - TuS Obenstrohe (Freitag, 20 Uhr, Sportplatz An der Schule). „Wir wollen siegen und etwas für das Torverhältnis tun“, sagt Obenstrohes Trainer Rainer Kocks vor der Partie beim abgestiegenen Schlusslicht Esenshamm, zu der der TuS einen Fanbus einsetzt. Die arg verletzungsgebeutelten Obenstroher dürfen sich über die Rückkehr von Kilian Kersting und Niklas Schörder freuen. Auch Johann Booken steht zur Verfügung. „Wir hoffen, dass wir 13, 14 Spieler zusammenhaben, so dass ich nicht wieder auflaufen muss“, sagt Kocks. Das Hinspiel gewann Obenstrohe nur knapp mit 3:2.

An diesem Sonnabend wird dann ab 17 Uhr auf der Sportanlage an der Plaggenkrugstraße der Saisonabschluss mit den Fans gefeiert. Zu gerne würden die Obenstroher dann auf Platz zwei anstoßen.

BV Bockhorn - VfB Oldenburg II (Freitag, 20 Uhr, Sportplatz Hilgenholter Straße). Zwei Punkte liegen die Bockhorner als Tabellen-13. vor dem TSV Ganderkesee, der den ersten Abstiegsrang einnimmt. Zwar spielt der TSV bei Meister Atlas Delmenhorst (19 Uhr), doch auf die Schützenhilfe der Delmenhorster will sich Bockhorn nicht verlassen. „Es passieren immer wieder verrückte Sachen im Fußball. Wir müssen mindestens einen Punkt holen. Es gibt keine Entschuldigungen“, sagt Co-Trainer Simon Theilmann. Ausfallen werden Cihat Undav (Knie verdreht) und Oliver Tönjes (grippaler Infekt). Noch fraglich ist der Einsatz von Wilke Runkel.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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